NRW: 8,3 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im dritten Quartal

Donnerstag, 8. Dezember 2016

NRW: 8,3 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im dritten Quartal

Im dritten Quartal des Jahres 2016 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 7 718 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im dritten Quartal des Jahres 2016 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 7 718 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 1,7 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 7 853 Fälle). Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen (d. h. alle Forderungen, die von den Gläubigern bei den Amtsgerichten angemeldet und IT.NRW bis zum Zeitpunkt der Statistikerstellung übermittelt wurden) summierten sich von Juli bis September dieses Jahres mit 2,1 Milliarden Euro auf einen um 10,1 Prozent höheren Betrag als im dritten Quartal 2015 (damals: 1,9 Milliarden Euro).

1 650 Insolvenzverfahren in Nordrhein-Westfalen betrafen Unternehmen (z. B. Gesellschaften, Firmen oder Betriebe); das waren 8,3 Prozent weniger als im dritten Vierteljahr des Jahres 2015 (damals: 1 800 Fälle). 6 068 weitere Schuldner beantragten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 5 016 Fällen um Verbraucherinsolvenzen (dazu zählen Arbeitnehmer, Rentner oder Erwerbslose); das waren 2,8 Prozent weniger als im dritten Quartal 2015 (damals: 5 163 Fälle). Ehemals selbstständig Tätige meldeten in 816 Fällen (+17,7 Prozent) Insolvenz an. 236 Verfahren (Juli bis September 2015: 197 Fälle) betrafen Nachlässe, Gesamtgut und natürliche Personen als Gesellschafter.

Wie die Statistiker weiter mitteilten, war die Zahl der Insolvenzen in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 mit 23 018 um 2,6 Prozent niedriger als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2015 (damals: 23 636 Fälle). Dabei war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit 5 077 um acht Prozent und die der Verbraucherinsolvenzen mit 15 037 um 3,6 Prozent niedriger als von Januar bis September 2015. (IT.NRW)

(320 / 16) Düsseldorf, den 08. Dezember 2016

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 319 / 16

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