NRW: Auch 2015 machten mehr Mädchen Abitur als Jungen

Mittwoch, 27. April 2016

NRW: Auch 2015 machten mehr Mädchen Abitur als Jungen

Im Sommer 2015 verließen 207 106 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Sommer 2015 verließen 207 106 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Girls‘ Day (28. April 2016) mitteilt, beendeten auch im vergangenen Jahr wieder weniger Mädchen (102 471; 49,5 Prozent) als Jungen (104 635; 50,5 Prozent) die Schule.

Schulabgänge von allgemeinbildenden Schulen in NRW im Sommer 2015
Schulform ohne Hauptschul-
abschluss
Hauptschul
abschluss
Fachoberschul-
reife
Fachhochschul-
reife1)
Hochschul-
reife
Insgesamt
1) i. d. R. nur schulischer Teil
2) Freie Waldorfschule, Förderschule, Volksschule und Weiterbildungskolleg
Hauptschule 2 716 16 863 9 732 –  29 311
  Mädchenanteil 41,5 %  40,9 %  44,4 %  –  –  42,1 % 
Realschule  285 1 545 47 456 –  49 286
  Mädchenanteil 44,6 %  39,4 %  49,4 %  –  –  49,1 % 
Sekundarschule  24  341  916 –  1 281
  Mädchenanteil 58,3 %  39,3 %  44,2 %  –  –  43,2 % 
Gesamtschule  630 6 913 13 331 1 632 13 108 35 614
  Mädchenanteil 42,9 %  46,1 %  47,7 %  53,9 %  55,4 %  50,4 % 
Gymnasium  623 1 106 4 568 3 549 64 118 73 964
  Mädchenanteil 52,2 %  47,7 %  49,9 %  47,8 %  54,7 %  54,0 % 
sonst. Schulen2) 6 776 3 870 2 932 1 409 2 663 17 650
  Mädchenanteil 52,2 %  47,7 %  49,9 %  47,8 %  54,7 %  54,0 % 
Insgesamt 11 054 30 638 78 935 6 590 79 889 207 106
  Mädchenanteil 41,5 %  41,5 %  48,3 %  49,0 %  54,8 %  49,5 % 

Beim Abitur waren Schülerinnen auch im Sommer 2015 überrepräsentiert: Der Mädchenanteil an den Abgängern mit Hochschulreife lag bei 54,8 Prozent. Bei den Schulabgängern mit und ohne Hauptschulabschluss waren hingegen Jungen mit Anteilen von jeweils 58,5 Prozent häufiger vertreten als Mädchen. Von den Absolventen mit Fachhochschulreife (i. d. R. nur schulischer Teil) waren 49,0 Prozent weiblich. (IT.NRW)

(107 / 16) Düsseldorf, den 27. April 2016

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 106 / 16

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