NRW-Baupreise für Wohngebäude im August um 2,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Freitag, 29. September 2017

NRW-Baupreise für Wohngebäude im August um 2,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im August 2017 um 2,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im August 2017 um 2,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Der Index erreichte einen Wert von 113,0 Punkten (berechnet auf der Basis 2010 = 100). Wie Information und Technik als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, lag die Teuerungsrate zuletzt im August 2012 auf diesem Niveau.

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2010 = 100)
Preisindex für … Indexstand im August 2017 Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
August 2017 gegenüber
August 2016 Mai 2017
Wohngebäude 113,0 +2,4 % +0,7 %
  Rohbauarbeiten 108,8 +2,7 % +1,0 %
  Ausbauarbeiten 116,5 +2,2 % +0,5 %
Bürogebäude 114,4 +2,5 % +0,7 %
Gewerbliche Betriebsgebäude 114,8 +3,0 % +0,7 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen 118,4 +2,2 % +0,4 %
Straßenbau 121,2 +5,2 % +1,3 %

Bei den Wohngebäuden zogen die Preise für die personalintensiven Ausbauarbeiten zwischen August 2016 und August 2017 um 2,2 Prozent und die für Rohbauarbeiten um 2,7 Prozent an. Die Bauleistungspreise für gewerbliche Betriebsgebäude erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,0 Prozent, die für Bürogebäude um 2,5 Prozent. Deutlich über den anderen Werten lag der Preisanstieg im Straßenbau (+5,2 Prozent).

Gegenüber Mai 2017 stiegen die Preise für Bauleistungen am Bauwerk sowohl bei Wohngebäuden als auch bei Büro- und Betriebsgebäuden um je 0,7 Prozent. Die Preise für Bauleistungen im Straßenbau verteuerten sich um 1,3 Prozent. (IT.NRW)

(278 / 17) Düsseldorf, den 29. September 2017

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