NRW-Baupreise für Wohngebäude im Mai um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Montag, 12. Juli 2021

NRW-Baupreise für Wohngebäude im Mai um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im Mai 2021 um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im Mai 2021 um 4,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist die höchste Teuerungsrate seit November 2007. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte der Baupreisindex einen Wert von 120,3 Punkten (berechnet auf der Basis 2015 = 100).

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2015 = 100)
Preisindex für … Indexstand
im Mai 2021
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
Mai 2021 gegenüber
Mai 2020 Februar 2021
Wohngebäude 120,3 +4,6 % +2,8 %
  Rohbauarbeiten 123,4 +5,8 % +4,0 %
  Ausbauarbeiten 117,8 +3,7 % +1,8 %
Bürogebäude 121,2 +4,7 % +2,8 %
Gewerbliche Betriebsgebäude 122,5 +5,2 % +3,2 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen 111,4 +2,4 % +1,2 %
Straßenbau 126,6 +3,2 % +1,2 %

Preistreiber im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat im Bereich Rohbauarbeiten waren im Mai 2021 die Entwässerungskanalarbeiten (+6,3 Prozent) und die Zimmer- und Holzbauarbeiten (+23,2 Prozent). Bei den Ausbauarbeiten gab es bei den Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (+6,2 Prozent) sowie bei den Estricharbeiten (+8,2 Prozent) die stärksten Anstiege im Vergleich zum Mai 2020.

Gegenüber Februar 2021 stiegen die Preise für Bauleistungen am Bauwerk bei Wohngebäuden und bei Bürogebäuden um jeweils 2,8 Prozent. Für die gewerblichen Betriebsgebäude wurde ein Anstieg von 3,2 Prozent ermittelt. Die Preise für Bauleistungen im Straßenbau stiegen um 1,2 Prozent. (IT.NRW)

(262 / 21) Düsseldorf, den 12. Juli 2021

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