NRW-Baupreise für Wohngebäude im November um 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Dienstag, 7. Januar 2020

NRW-Baupreise für Wohngebäude im November um 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im November 2019 um 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im November 2019 um 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte der Baupreisindex einen Wert von 113,3 Punkten (berechnet auf der Basis 2015 = 100).

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken
in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2015 = 100)
Preisindex für … Indexstand
im
November 2019
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
November 2019 gegenüber
November 2018 August 2019
Wohngebäude 113,3 +2,9 % +0,5 %
  Rohbauarbeiten 115,3 +2,9 % +0,4 %
  Ausbauarbeiten 111,6 +2,9 % +0,5 %
Bürogebäude 114,2 +3,3 % +0,6 %
Gewerbliche Betriebsgebäude 114,9 +3,3 % +0,7 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen 107,4 +1,9 % +0,6 %
Straßenbau 120,7 +3,6 % +0,2 %

Bei den Rohbauarbeiten an Wohngebäuden waren Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten (+4,8 Prozent) und Abdichtungsarbeiten (+4,9 Prozent) die größten Preistreiber. Bei den Ausbauarbeiten gab es die höchsten Preissteigerungen bei den Fliesen- und Plattenarbeiten (+6,0 Prozent) und bei den Dämm- und Brandschutzarbeiten (+7,5 Prozent).

Gegenüber August 2019 stiegen die Preise für Bauleistungen am Bauwerk bei Wohngebäuden um 0,5 Prozent. Bei Bürogebäuden gab es einen Anstieg von 0,6 Prozent. Bei gewerblichen Betriebsgebäuden wurde ein Anstieg von 0,7 Prozent ermittelt. Bauleistungen im Straßenbau verteuerten sich gegenüber August 2019 um 0,2 Prozent. (IT.NRW)

(7 / 20) Düsseldorf, den 7. Januar 2020

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