NRW-Baupreise für Wohngebäude waren im Februar 2020 um 2,7 Prozent teurer als vor einem Jahr

Dienstag, 14. April 2020

NRW-Baupreise für Wohngebäude waren im Februar 2020 um 2,7 Prozent teurer als vor einem Jahr

Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im Februar 2020 um 2,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im Februar 2020 um 2,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichte der Baupreisindex einen Wert von 114,4 Punkten (berechnet auf der Basis 2015 = 100).

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken
in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2015 = 100)
Preisindex für ... Indexstand
im
Februar 2020
Zu- (+) bzw. Abnahme (–)
Februar 2020 gegenüber
Februar 2019 November 2019
Wohngebäude 114,4 +2,7 % +1,0 %
  Rohbauarbeiten 116,0 +2,4 % +0,6 %
  Ausbauarbeiten 113,0 +2,8 % +1,3 %
Bürogebäude 115,3 +2,9 % +1,0 %
Gewerbliche Betriebsgebäude 115,9 +2,9 % +0,9 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen 108,3 +1,9 % +0,8 %
Straßenbau 122,1 +3,0 % +1,2 %

Die größten Preistreiber bei den Rohbauarbeiten an Wohngebäuden waren Gerüstarbeiten (+7,5 Prozent) und Abdichtungsarbeiten (+4,0 Prozent). Bei den Ausbauarbeiten wurden bei Arbeiten an Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (+7,9 Prozent) und bei Nieder- und Mittelspannungsanlagen bis 36 Kilovolt (+5,0 Prozent) die höchsten Preissteigerungen verzeichnet.

Gegenüber November 2019 stiegen die Preise für Bauleistungen am Bauwerk bei Wohngebäuden sowie bei Bürogebäuden um jeweils 1,0 Prozent. Für gewerbliche Betriebsgebäude war ein Anstieg um 0,9 Prozent und für Bauleistungen im Straßenbau ein Anstieg um 1,2 Prozent zu konstatieren. (IT.NRW)

(87 / 20) Düsseldorf, den 14. April 2020

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 086 / 20
Link zur nächsten Pressemitteilung: 088 / 20

Footermap Title