NRW-Baupreise: Wohngebäude waren im Mai 2018 um 3,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor

Mittwoch, 27. Juni 2018

NRW-Baupreise: Wohngebäude waren im Mai 2018 um 3,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor

Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im Mai 2018 um 3,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im Mai 2018 um 3,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, erreichte der Index einen Wert von 116,2 Punkten (berechnet auf der Basis 2010 = 100).

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken
in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2010 = 100)
Preisindex für … Indexstand
im
Mai 2018
Zu- (+) bzw. Abnahme (−)
Mai 2018 gegenüber
Mai 2017 Februar 2017
Wohngebäude 116,2 +3,6 % +0,7 %
  Rohbauarbeiten 112,9 +4,8% +0,7%
  Ausbauarbeiten 118,9 +2,6% +0,7%
Bürogebäude 117,6 +3,5% +0,6%
Gewerbliche Betriebsgebäude 118,3 +3,8% +0,6%
Schönheitsreparaturen in Wohnungen 120,2 +2,0% +0,0%
Straßenbau 126,5 +5,8% +1,9%

Bei Wohngebäuden zogen die Preise zwischen Mai 2017 und Mai 2018 für Rohbauarbeiten (+4,8 Prozent) stärker an als die für die personalintensiven Ausbauarbeiten (+2,6 Prozent). Die Bauleistungspreise für gewerbliche Betriebsgebäude erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent, die für Bürogebäude um 3,5 Prozent. Wie auch in den vergangenen Monaten war der Preisanstieg im Straßenbau mit 5,8 Prozent am höchsten.

 

Gegenüber Februar 2018 stiegen die Preise für Bauleistungen am Bauwerk bei Wohngebäuden um 0,7 Prozent. Sowohl bei Büro- als auch bei Betriebsgebäuden lag der Anstieg bei 0,6 Prozent. Die Preise für Bauleistungen im Straßenbau verteuerten sich um 1,9 Prozent. (IT.NRW)

(180 / 18) Düsseldorf, den 27. Juni 2018

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