NRW-Baupreise: Wohngebäude waren im November 2018 um 4,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor

Donnerstag, 20. Dezember 2018

NRW-Baupreise: Wohngebäude waren im November 2018 um 4,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor

Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im November 2018 um 4,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Der Baupreisindex für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen war im November 2018 um 4,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt mitteilt, ist das die höchste Teuerungsrate seit November 2007. Der Baupreisindex erreichte einen Wert von 110,1 Punkten (berechnet auf der Basis 2015 = 100).

Preisindizes für Bauleistungen an ausgewählten Bauwerken
in Nordrhein-Westfalen (Basisjahr 2015 = 100)
Preisindex für ... Indexstand
im
November 2018
Zu- (+) bzw. Abnahme (–)
November 2018 gegenüber
 November 2017  August 2018
Wohngebäude 110,1 +4,4 % +0,9 %
Rohbauarbeiten 112,0 +5,9 % +1,3 %
Ausbauarbeiten 108,5 +3,0 % +0,6 %
Bürogebäude 110,6 +3,9 % +0,8 %
Gewerbliche Betriebsgebäude 111,2 +4,5 % +1,0 %
Schönheitsreparaturen in Wohnungen 105,4 +2,7 % +1,3 %
Straßenbau 116,5 +8,2 % +1,0 %

Bei den Rohbauarbeiten an Wohngebäuden waren Mauerarbeiten (+7,2 Prozent) und Abdichtungsarbeiten (+7,5 Prozent) die größten Preistreiber. Bei Ausbauarbeiten verzeichnete sich Arbeiten an Nieder- und Mittelspannungsanlagen (+5,6 Prozent) und die Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (+5,2 Prozent) am stärksten.

Gegenüber August 2018 stiegen die Preise für Bauleistungen am Bauwerk bei Wohngebäuden um 0,9 Prozent. Bei Bürogebäuden lag der Anstieg bei 0,8 Prozent. Für gewerbliche Betriebsgebäude und für Bauleistungen im Straßenbau wurde ein Anstieg von jeweils 1,0 Prozent errechnet. (IT.NRW)

(366/ 18) Düsseldorf, den 20. Dezember 2018

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