NRW-Bauproduktion im Oktober 2020 um 3,2 Prozent gestiegen

Montag, 28. Dezember 2020

NRW-Bauproduktion im Oktober 2020 um 3,2 Prozent gestiegen

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im Oktober 2020 um 3,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im Oktober 2020 um 3,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 0,7 Prozent niedriger während sie im Tiefbau um 7,4 Prozent höher war als im Oktober 2019.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Produktionsindex im NRW-Bauhauptgewerbe
Monat Veränderung zum Vorjahresmonat
in Prozent
Indexstand
2015 = 100
Hochbau Tiefbau Bauhauptgewerbe insgesamt
Oktober 2019 −2,9 +2,7 125,3
November 2019 −5,0 +2,0 124,8
Dezember 2019 −6,5 −1,9 124,8
Januar 2020 +12,2 +27,3 107,6
Februar 2020 −2,7 −1,5 112,7
März 2020 +0,4 +6,4 120,6
April 2020 −1,8 +6,9 134,6
Mai 2020 −8,0 +1,1 136,7
Juni 2020 +12,0 +25,5 135,2
Juli 2020 −8,2 −3,5 120,0
August 2020 +9,3 +16,0 127,0
September 2020 −7,5 +2,4 130,9
Oktober 2020 −0,7 +7,4 129,3

Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker für Oktober 2020 durchweg moderate Rückgänge in den einzelnen Bausparten: Im öffentlichen Hochbau war die Bauleistung um 1,1 Prozent, im industriellen Hochbau um 0,8 Prozent und im Wohnungsbau um 0,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Innerhalb des Tiefbaus entwickelten sich die Bauleistungen in den einzelnen Bausparten unterschiedlich: Im gewerblichen und industriellen Tiefbau (+11,5 Prozent) und im sonstigen öffentlichen Tiefbau (+12,2 Prozent) lag die Produktion über den Ergebnissen vom Oktober 2019. Im Straßenbau musste ein Rückgang von 2,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat hingenommen werden.

Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten zehn Monate des Jahres 2020 war um 3,6 Prozent höher als in der entsprechenden Vergleichsperiode des Jahres 2019. (IT.NRW)

(447 / 20) Düsseldorf, den 28. Dezember 2020

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 446 / 20

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