NRW: Beschäftigenzahl im Gesundheitswesen um 1,9 Prozent gestiegen

Mittwoch, 11. Juli 2018

NRW: Beschäftigenzahl im Gesundheitswesen um 1,9 Prozent gestiegen

Im Jahr 2016 waren in Nordrhein-Westfalen mit 1,16 Millionen 1,9 Prozent mehr Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 waren in Nordrhein-Westfalen mit 1,16 Millionen 1,9 Prozent mehr Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, arbeiteten 482 600 Beschäftigte in ambulanten und 437 500 Beschäftigte in stationären oder teilstationären Einrichtungen. Fast die Hälfte der Beschäftigungsverhältnisse im ambulanten Bereich entfiel mit 225 300 auf Beschäftigte in Arzt- und Zahnarztpraxen. In stationären und teilstationären Einrichtungen war der überwiegende Teil der beschäftigten Personen in Krankenhäusern (259 700) tätig.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Beschäftigtenquoten*) im Gesundheitswesen in NRW 2016
– Ergebnisse der Gesundheitspersonalrechnung der Länder und des Bundes –
Beschäftigungsbereich Anteil der Beschäftigten
in Prozent
*) Anteil der im jeweiligen Bereich Tätigen an allen Beschäftigten im Gesundheitswesen;
Mehrfachzählungen sind möglich 
Krankenhäuser 22,3 %
stationäre und teilstationäre Pflege 13,9 %
Arztpraxen 12,9 %
Praxen sonstiger medizinischer Berufe 9,1 %
sonstige Einrichtungen  7,8 %
Vorleistungseinrichtungen 7,5 %
Einrichtungen der ambulanten Pflege 6,5 %
Zahnarztpraxen 6,5 %
Apotheken 4,1 %
Verwaltung  4,1 %
Einzelhandel  2,3 %
Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen 1,4 %
Rettungsdienst 0,8 %
Gesundheitsschutz 0,7 %

Den größten Anteil an allen Beschäftigten im Gesundheitswesen hatten mit 22,3 Prozent die in Krankenhäusern Tätigen, gefolgt von den Beschäftigten in der stationären/teilstationären Pflege (13,9 Prozent) und in Arztpraxen (12,9 Prozent). Die niedrigsten Beschäftigtenanteile ermittelten die Statistiker für den Bereich Gesundheitsschutz (0,7 Prozent) und den Rettungsdienst (0,8 Prozent). Bei den vorliegenden Ergebnissen wurde die Zahl aller Beschäftigungsverhältnisse erfasst, d. h. dass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen auch mehrfach gezählt wurden.

Diese und weitere Länderergebnisse z. B. zu den Gesundheitsausgaben werden durch die Arbeitsgruppe "Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder" bereitgestellt. Die Ergebnisse und weitere methodische Hinweise finden Sie unter www.ggrdl.de. (IT.NRW)

(198 / 18) Düsseldorf, den 11. Juli 2018

Footermap Title