NRW: Beschäftigtenzahl im Gesundheitswesen um 1,8 Prozent gestiegen

Dienstag, 5. April 2016

NRW: Beschäftigtenzahl im Gesundheitswesen um 1,8 Prozent gestiegen

Im Jahr 2014 waren in Nordrhein-Westfalen mit über 1,1 Millionen 1,8 Prozent mehr Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2014 waren in Nordrhein-Westfalen mit über 1,1 Millionen 1,8 Prozent mehr Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, arbeiteten 460 500 Beschäftigte in ambulanten und 416 700 Beschäftigte in stationären oder teilstationären Einrichtungen. Im ambulanten Bereich entfiel fast die Hälfte (222 200) aller Beschäftigungsverhältnisse auf Arzt- oder Zahnarztpraxen. 148 700 Personen waren im Bereich stationäre oder teilstationäre Pflege (z. B. Altenpflegeheime) tätig.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Beschäftigtenquoten*) im Gesundheitswesen in NRW 2014
– Ergebnisse der Gesundheitspersonalrechnung der Länder und des Bundes –
Beschäftigungsbereich Anteil der Beschäftigten in Prozent
*) Anteil der im jeweiligen Bereich Tätigen an allen Beschäftigten im Gesundheitswesen;
Mehrfachzählungen sind möglich
Gesundheitsschutz 0,8 %
Ambulante Einrichtungen 41,6 %
  Arztpraxen 13,4 %
  Zahnarztpraxen 6,6 %
  Praxen sonstiger medizinischer Berufe 8,9 %
  Apotheken 4,3 %
  Einzelhandel 2,3 %
  Einrichtungen der ambulanten Pflege 6,0 %
Stationäre/teilstationäre Einrichtungen 37,7 %
  Krankenhäuser 22,7 %
  Vorsorge– und Rehabilitationseinrichtungen 1,5 %
  stationäre und teilstationäre Pflege 13,4 %
Rettungsdienst 1,1 %
Verwaltung 4,3 %
Sonstige Einrichtungen 7,0 %
Vorleistungseinrichtungen 7,6 %

Auch im Jahr 2014 war nahezu ein Viertel der Beschäftigten des Gesundheitswesens in Krankenhäusern (22,7 Prozent) tätig. Die Beschäftigungsverhältnisse im Bereich der stationären/teilstationären Pflege und in Arztpraxen hatten mit jeweils 13,4 Prozent die nächsthöchsten Anteile. Der geringste Beschäftigtenanteil wurde für den Bereich Gesundheitsschutz (0,8 Prozent) ermittelt. Im Rahmen dieser Statistik wird die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse erfasst, d. h. Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in unterschiedlichen Einrichtungen wurden auch mehrfach gezählt.

Diese und weitere interessante Ergebnisse, z. B. zur Höhe der Gesundheitsausgaben, hat die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder” vorgestellt. Die (Länder-)Ergebnisse und methodische Hinweise stehen ab sofort im Internet zum kostenlosen Download bereit. (IT.NRW)

(086 / 16) Düsseldorf, den 05. April 2016

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