NRW-Betriebe erwirtschafteten 2014 knapp 5,9 Milliarden Euro mit Produkten und Dienstleistungen für den Umweltschutz

Freitag, 24. Juni 2016

NRW-Betriebe erwirtschafteten 2014 knapp 5,9 Milliarden Euro mit Produkten und Dienstleistungen für den Umweltschutz

1 013 Betriebe des Produzierenden und des Dienstleistungsgewerbes in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2014 knapp 5,9 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung von Waren sowie mit Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz.

Düsseldorf (IT.NRW). 1 013 Betriebe des Produzierenden und des Dienstleistungsgewerbes in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2014 knapp 5,9 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung von Waren sowie mit Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, lagen die Umsätze damit in etwa (+0,5 Prozent) auf dem Niveau des Jahres 2013.

2,5 Milliarden Euro des erzielten Umsatzes entfielen im Jahr 2014 auf Produkte und Dienstleistungen für den Klimaschutz. Im Bereich der Abwasserwirtschaft wurden 1,0 Milliarden Euro, in der Luftreinhaltung 842 Millionen Euro und im Zusammenhang mit der Abfallwirtschaft 703 Millionen Euro erwirtschaftet. Weitere Umsätze wurden bei den umweltschutzübergreifenden Bereichen (383 Millionen Euro), beim Schutz und bei der Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser (238 Millionen Euro), beim Schutz der Lärmbekämpfung (174 Millionen Euro) sowie beim Arten- und Landschaftsschutz (24 Millionen Euro) erzielt.

Knapp ein Viertel (23,5 Prozent) des gesamten Jahresumsatzes (einschl. nicht für den Umweltschutz relevanter Umsätze) der in dieser Statistik befragten Betriebe wurde in NRW im Jahr 2014 im Zusammenhang mit dem Umweltschutz erzielt. In diese Statistik fließen die Ergebnisse von Betrieben, Körperschaften und Einrichtungen ein, die Waren, Bau- oder Dienstleistungen für den Umweltschutz herstellen bzw. erbringen. Die Ergebnisse liefern Informationen über die angebotsseitige Struktur der Umweltschutzwirtschaft sowie über den „Öko-Markt” als Beschäftigungsfaktor. Befragt werden Betriebe des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden, des Verarbeitenden Gewerbes und des Baugewerbes, die Waren herstellen und Bauleistungen durchführen, die dem Umweltschutz dienen, sowie Architektur- und Ingenieurbüros, Institute und Einrichtungen, die technische, physikalische und chemische Untersuchungen, Beratungen und andere Dienstleistungen für den Umweltschutz erbringen. (IT.NRW)

(161 / 16) Düsseldorf, den 24. Juni 2016

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