NRW-Betriebe erwirtschafteten 2018 rund 6,8 Milliarden Euro mit Produkten und Dienstleistungen für den Umweltschutz

Montag, 25. Mai 2020

NRW-Betriebe erwirtschafteten 2018 rund 6,8 Milliarden Euro mit Produkten und Dienstleistungen für den Umweltschutz

656 Betriebe des Produzierenden und des Dienstleistungsgewerbes in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2018 rund 6,8 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung von Waren und mit Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz.

Düsseldorf (IT.NRW). 656 Betriebe des Produzierenden und des Dienstleistungsgewerbes in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2018 rund 6,8 Milliarden Euro Umsatz mit der Herstellung von Waren und mit Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren die Umsätze damit um 13,3 Prozent höher als im Jahr 2017 (damals: 537 Betriebe, 6,0 Milliarden Euro Umsatz).

3,97 Milliarden Euro des erzielten Umsatzes entfielen im Jahr 2018 auf Produkte und Dienstleistungen für den Klimaschutz. Im Bereich der Abwasserwirtschaft wurden 993 Millionen Euro, in der Luftreinhaltung 731 Millionen Euro und im Zusammenhang mit der Abfallwirtschaft 598 Millionen Euro erwirtschaftet. Weitere umweltschutzbezogene Umsätze wurden beim Schutz und bei der Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser (270 Millionen Euro), bei der Lärmbekämpfung (152 Millionen Euro), bei den umweltschutzübergreifenden Bereichen (42 Millionen Euro) und beim Arten- und Landschaftsschutz (16,7 Millionen Euro) erzielt.

34,5 Prozent des gesamten Jahresumsatzes (einschl. nicht für den Umweltschutz relevanter Umsätze) der in dieser Statistik befragten Betriebe wurde in NRW im Jahr 2018 im Zusammenhang mit dem Umweltschutz erzielt. In diese Statistik fließen die Ergebnisse von Betrieben, Körperschaften und Einrichtungen ein, die Waren, Bau- oder Dienstleistungen für den Umweltschutz herstellen bzw. erbringen. Die Ergebnisse liefern Informationen über die angebotsseitige Struktur der Umweltschutzwirtschaft sowie über den „Öko-Markt” als Beschäftigungsfaktor. Befragt werden Betriebe des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden, des Verarbeitenden Gewerbes und des Baugewerbes, die Waren herstellen und Bauleistungen durchführen, die dem Umweltschutz dienen, sowie Architektur- und Ingenieurbüros, Institute und Einrichtungen, die technische, physikalische und chemische Untersuchungen, Beratungen und andere Dienstleistungen für den Umweltschutz erbringen. (IT.NRW)

(132 / 20) Düsseldorf, den 25. Mai 2020

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 131 / 20
Link zur nächsten Pressemitteilung: 133 / 20

Footermap Title