NRW-Betriebe produzierten im ersten Quartal 22,7 Prozent mehr Fleisch und Fleischerzeugnisse als von Januar bis März 2019

Donnerstag, 4. Juni 2020

NRW-Betriebe produzierten im ersten Quartal 22,7 Prozent mehr Fleisch und Fleischerzeugnisse als von Januar bis März 2019

Im ersten Quartal 2020 wurden in 248 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von 3,5 Milliarden Euro hergestellt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im ersten Quartal 2020 wurden in 248 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von 3,5 Milliarden Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Absatzwert damit um 22,7 Prozent höher als von Januar bis März 2019.

Auch im Jahr 2019 hatte sich der Produktionswert von Fleisch und Fleischerzeugnissen der 258 nordrhein-westfälischen Betriebe gegenüber 2018 erhöht (+12,0 Prozent auf rund 12,9 Milliarden Euro). Mehr als die Hälfte (52,9 Prozent) des nordrhein-westfälischen Produktionswertes wurde von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Detmold erzielt.

Im Jahr 2019 wurden in den nordrhein-westfälischen Schlachtbetrieben Schweinefleisch im Wert von 4,2 Milliarden Euro (+17,7 Prozent gegenüber 2018) und Rindfleisch mit einem Absatzwert von 1,3 Milliarden Euro (−0,3 Prozent) hergestellt. Der Produktionswert für Geflügelfleisch betrug 337 Millionen Euro (+0,5 Prozent).

Im Rahmen der weiteren Verarbeitung wurden im vergangenen Jahr u. a. 394 000 Tonnen (−2,5 Prozent) Schweinefleisch mit einem Absatzwert von 1,4 Milliarden Euro (+23,8 Prozent) gesalzen, getrocknet oder geräuchert. Darüber hinaus wurden 290 000 Tonnen (−0,2 Prozent) Würste im Wert von 1,5 Milliarden Euro (+6,3 Prozent) hergestellt.

Deutschlandweit wurden im Jahr 2019 Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von 40,1 Milliarden Euro (+7,6 Prozent) produziert. Der Anteil der in Nordrhein-Westfalen industriell hergestellten Fleisch und Fleischerzeugnisse am Bundesergebnis betrug 32,3 Prozent.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, beziehen sich die genannten Ergebnisse auf Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

(149 / 20) Düsseldorf, den 4. Juni 2020

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