NRW-Binnenhäfen: Güterumschlag im ersten Halbjahr 2020 um zehn Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Montag, 28. September 2020

NRW-Binnenhäfen: Güterumschlag im ersten Halbjahr 2020 um zehn Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden von Januar bis Juni 2020 rund 53,5 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen.

Düsseldorf (IT.NRW). In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden von Januar bis Juni 2020 rund 53,5 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag der Güterumschlag damit um 10,0 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Mit 28,5 Prozent war ein Viertel der beförderten Tonnage dem Gefahrgut zuzuordnen.

Güterumschlag von Binnengüterschiffen in den NRW-Binnenhäfen
von Januar bis Juni
Güterabteilung 2019 2020
in Millionen Tonnen Veränderung1)
1) gegenüber dem  entsprechenden Vorjahreszeitraum
Insgesamt 59,5 53,5 −10,0 %
  darunter  
    Erze, Steine und Erden u. Ä. 17,2 14,9 −13,7 %
    Kokerei- und Mineralölerzeugnisse 11,1 11,4 +3,0 %
    Kohle, rohes Erdöl und Erdgas 8,4 6,0 −28,5 %
    chemische Erzeugnisse 7,0 6,6 −5,5 %

Wie die Statistiker weiter mitteilen, war beim Containerumschlag im ersten Halbjahr 2020 ein Rückgang von 10,8 Prozent auf rund 523 000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) zu verzeichnen: Der Empfang von Containern (252 800 TEU) war dabei um 10,9 Prozent niedriger, der Containerversand (270 100 TEU) war um 10,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die in Containern beförderte Tonnage sank um 1,3 Prozent.

Die beförderte Zahl an Containern wird in sog. TEU gemessen. Ein TEU entspricht einem ISO-Container, der 6,058 Meter lang, 2,438 Meter breit und 2,591 Meter hoch ist. (IT.NRW)

(308 / 20) Düsseldorf, den 28. September 2020

Footermap Title