NRW: COVID-19 war bei 6,3 Prozent aller im Mai 2021 Verstorbenen die Todesursache

Freitag, 6. Mai 2022

NRW: COVID-19 war bei 6,3 Prozent aller im Mai 2021 Verstorbenen die Todesursache

Im Mai 2021 starben in NRW 994 Menschen an COVID-19. Weitere 188 Personen starben laut Todesbescheinigung mit COVID-19 als Begleiterkrankung.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Mai 2021 starben in Nordrhein-Westfalen 994 Menschen an COVID-19. Bislang liegen allerdings erst für 88,9 Prozent aller für Mai 2021 gemeldeten Sterbefälle die vorläufigen Ergebnisse der Todesursachenstatistik für NRW vor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 6,3 Prozent aller im Mai Gestorbenen. Damit lag die Zahl der COVID-19-Toten im Mai 2021 um 20,3 Prozent unter der für den Vormonat (April 2021: 1 247) ermittelten Zahl. Weitere 188 Personen starben laut Todesbescheinigungen mit COVID-19 als Begleiterkrankung; ursächlich für den Tod waren hier aber andere Todesursachen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
An COVID-19 Gestorbene in Nordrhein-Westfalen 
Monat Todesursache
endgültige Ergebnisse (nach Sterbemonat) vorläufige Ergebnisse (nach Berichtsmonat)
Januar 2020  
Februar 2020  
März 2020 164  
April 2020 1 046  
Mai 2020 290  
Juni 2020 82  
Juli 2020 52  
August 2020 74  
September 2020 72  
Oktober 2020 336  
November 2020 1 648  
Dezember 2020 3 531  
Januar 2021 3 393
Februar 2021 1 718
März 2021 1 062
April 2021 1 247
Mai 2021 994
... = Angabe fällt später an

Im Jahr 2020 sind nach endgültigen Ergebnissen 7 295 Menschen ursächlich an COVID-19 gestorben. Für den Zeitraum von Januar bis Mai 2021 war nach vorläufigen Ergebnissen bei 8 414 Sterbefällen COVID-19 die Todesursache.

COVID-19 als Begleiterkankung wurde 2020 bei 1 741 Sterbefällen festgestellt. Für den Zeitraum von Januar bis Mai 2021 war bei 2 007 Todesfällen COVID-19 als Begleiterkrankung angegeben.

Häufigste Todesursache in Nordrhein-Westfalen waren auch im Mai 2021 mit 28,8 Prozent aller Gestorbenen (4 565 Personen) Krankheiten des Kreislaufsystems. Zweithäufigste Todesursache waren bösartige Neubildungen (3 871; 24,4  Prozent) gefolgt von Krankheiten des Atmungssystems (1 865; 11,8 Prozent; inkl. COVID-19).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Gestorbene in Nordrhein-Westfalen nach ausgewählten Todesursachen*)
Monat Todesursache
psychische und
Verhaltens-
störungen
Krankheiten des
Atmungssystems
bösartige
Neubildungen
sonstige
Krankheiten
COVID-19 Krankheiten des
Kreislaufsystems
Gestorbene
insgesamt
Januar 2020 1 190 1 373 4 448 5 602 5 755 18 368
Februar 2020 1 086 1 523 4 389 5 120 5 419 17 537
März 2020 1 321 1 812 4 500 5 616 164 5 998 19 411
April 2020 1 187 1 216 4 142 5 197 1 046 5 353 18 141
Mai 2020 1 073 991 4 167 5 057 290 5 015 16 593
Juni 2020 1 048 941 4 158 4 858 82 4 896 15 983
Juli 2020 1 124 922 4 339 4 858 52 4 799 16 094
August 2020 1 429 1 120 4 368 5 661 74 5 385 18 037
September 2020 1 115 947 4 297 4 859 72 4 893 16 183
Oktober 2020 1 099 1 050 4 556 5 165 336 5 256 17 462
November 2020 1 112 1 037 4 190 5 308 1 648 5 313 18 608
Dezember 2020 1 253 1 097 4 363 5 780 3 531 5 872 21 896
Januar 2021 1 250 1 076 4 244 5 388 3 393 5 828 21 179
Februar 2021 1 040 952 3 834 4 648 1 718 5 177 17 369
März 2021 1 099 956 4 294 4 983 1 062 5 052 17 446
April 2021 978 968 4 068 4 985 1 247 4 948 17 194
Mai 2021 930 871 3 871 4 613 994 4 565 15 844
*) Januar bis Dezember 2020: endgültige Ergebnisse (nach Sterbemonat) – ab Januar 2021: vorläufige Ergebnisse (nach Berichtsmonat)

Die Statistiker weisen darauf hin, dass die vorläufigen Ergebnisse für den Mai 2021 den Bearbeitungsstand zum monatlichen Stichtag abbilden, der fortlaufend vervollständigt wird. Diese orientieren sich am Berichtsmonat, dessen Ergebnisse geringfügig von den Todesfallzahlen abweichen können, die dem tatsächlichen Sterbemonat zugeordnet wurden. Für den Zeitraum von Januar bis Mai 2021 liegen für 96,4 Prozent der gemeldeten Sterbefälle die vorläufigen Ergebnisse der Todesursachenstatistik vor. Die Zuordnung der Todesursachen in der vorliegenden Statistik basiert auf den Angaben der den Tod bescheinigenden Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. In der Gruppe der COVID-19-Sterbefälle sind auch Fälle enthalten, bei denen laut der Angaben auf der Todesbescheinigung nicht klar ersichtlich war, ob das Virus durch einen Labortest nachgewiesen oder die COVID-19-Infektion lediglich auf Verdacht dort vermerkt wurde. (IT.NRW)

(179 / 22) Düsseldorf, den 6. Mai 2022

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