NRW: Die Zahl der Milchkühe war im Mai mit 397 800 um 1,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Dienstag, 23. Juni 2020

NRW: Die Zahl der Milchkühe war im Mai mit 397 800 um 1,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Im Mai 2020 gab es in den 5 244 nordrhein-westfälischen Haltungen mit Milchkühen 397 824 Milchkühe, das waren 1,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (damals: 405 511 Milchkühe).

Düsseldorf (IT.NRW). Im Mai 2020 gab es in den 5 244 nordrhein-westfälischen Haltungen mit Milchkühen 397 824 Milchkühe, das waren 1,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (damals: 405 511 Milchkühe). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich die Zahl der Milchkuhhaltungen im gleichen Zeitraum um 4,0 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte es noch 5 463 Milchkuhhaltungen gegeben. Rein rechnerisch kommen damit durchschnittlich 76 Milchkühe auf jede Milchkuhhaltung; das waren zwei Tiere mehr als im Vorjahr.

Jeweils etwa ein Viertel der Milchkühe Nordrhein-Westfalens wurden im Mai 2020 in den Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf (104 361 Tiere) und Münster (96 392 Tiere) gehalten. Kleve ist der Kreis mit den meisten Milchkühen im Land; dort gab es in 435 Milchkuhhaltungen insgesamt 55 219 Tiere. Die meisten Milchkuhhaltungen ermittelten die Statistiker für den Kreis Borken (544 Haltungen mit 40 779 Milchkühen).

Die am weitesten verbreitete Milchkuhrasse in Nordrhein-Westfalen ist die „Holstein-Schwarzbunte”; ihr Anteil am gesamten Milchkuhbestand lag im Mai dieses Jahres bei 71,7 Prozent. Die Rasse „Holstein-Rotbunt” kam auf einen Anteil von 16,6 Prozent, das „Fleckvieh” auf 4,2 Prozent und Kreuzungskühe aus Milch- und/oder Fleischrinderrassen auf 5,7 Prozent.

Die Gesamtzahl der Rinder verringerte sich binnen Jahresfrist um 3,3 Prozent auf 1,31 Millionen Tiere. Die Zahl der Betriebe mit Rinderhaltung war im Mai 2020 mit 15 953 um 2,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Die vorliegenden Ergebnisse wurden anhand von Daten des „Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere” (HIT) erstellt. Die dort gemeldeten Rinderbestände werden seit dem Jahr 2008 jeweils zum Stichtag 3. Mai und 3. November statistisch ausgewertet. (IT.NRW)

(179 / 20) Düsseldorf, den 23. Juni 2020

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