NRW: Die Zahl der Milchkühe war im November um 2,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Mittwoch, 22. Dezember 2021

NRW: Die Zahl der Milchkühe war im November um 2,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Im November 2021 gab es in den 4 985 nordrhein-westfälischen Milchkuhhaltungen 384 215 Milchkühe; das waren 2,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (damals: 393 221 Milchkühe).

Düsseldorf (IT.NRW). Im November 2021 gab es in den 4 985 nordrhein-westfälischen Michkuhhaltungen 384 215 Milchkühe; das waren 2,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (damals: 393 221 Milchkühe). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich die Zahl der Milchkuhhaltungen im gleichen Zeitraum um 3,5 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte es noch 5 166 Haltungen mit Milchkühen gegeben. Rein rechnerisch kommen damit durchschnittlich 77 Milchkühe auf jede Milchkuhhaltung; das war ein Tier mehr als im Vorjahr.

Jeweils etwa ein Viertel der nordrhein-westfälischen Milchkühe wurden im November 2021 in den Haltungen der Regierungsbezirke Düsseldorf (101 309 Tiere) und Münster (93 802 Tiere) gehalten. Kleve ist der Kreis mit den meisten Milchkühen im Land; allein dort gab es in 423 Milchkuhhaltungen insgesamt 53 883 Tiere. Die meisten Milchkuhhaltungen ermittelten die Statistiker für den Kreis Borken (526 Haltungen mit 39 142 Milchkühen).

Die am weitesten verbreitete Milchkuhrasse in Nordrhein-Westfalen ist die „Holstein-Schwarzbunte”; ihr Anteil am gesamten Milchkuhbestand lag im November dieses Jahres bei 71,8 Prozent. Die Rasse „Holstein-Rotbunt” kam auf einen Anteil von 16,3 Prozent, das „Fleckvieh” auf 4,2 Prozent und Kreuzungskühe aus Milch- und/oder Fleischrinderrassen auf 5,8 Prozent.

Die Gesamtzahl der Rinder verringerte sich binnen Jahresfrist um 2,0 Prozent auf 1,27 Millionen Tiere. Die Zahl der Rinderhaltungen lag im November 2021 mit 15 940 etwa auf dem Niveau vom November des Vorjahres (damals: 15 930 Tiere).

Die vorliegenden Ergebnisse wurden anhand von Daten des „Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere” (HIT) erstellt. Die dort gemeldeten Rinderbestände werden seit dem Jahr 2008 jeweils zum Stichtag 3. Mai und 3. November statistisch ausgewertet. (IT.NRW)

(503 / 21) Düsseldorf, den 22. Dezember 2021

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