NRW: Die Zahl der Milchkühe war im November um 4,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Freitag, 18. Dezember 2020

NRW: Die Zahl der Milchkühe war im November um 4,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Im November 2020 gab es in den 5 166 nordrhein-westfälischen Haltungen mit Milchkühen 393 221 Milchkühe, das waren 2,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (damals: 401 403 Milchkühe).

Düsseldorf (IT.NRW). Im November 2020 gab es in den 5 166 nordrhein-westfälischen Haltungen mit Milchkühen 393 221 Milchkühe, das waren 2,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (damals: 401 403 Milchkühe). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verringerte sich die Zahl der Milchkuhhaltungen im gleichen Zeitraum um 4,0 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte es noch 5 381 Milchkuhhaltungen gegeben. Rein rechnerisch kommen damit durchschnittlich 76 Milchkühe auf jede Milchkuhhaltung; das war ein Tier mehr als im Vorjahr.

Jeweils etwa ein Viertel der Milchkühe Nordrhein-Westfalens wurden im November 2020 in den Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf (103 120 Tiere) und Münster (95 549 Tiere) gehalten. Kleve ist der Kreis mit den meisten Milchkühen im Land; dort gab es in 420 Milchkuhhaltungen insgesamt 54 545 Tiere. Die meisten Milchkuhhaltungen ermittelten die Statistiker für den Kreis Borken (544 Haltungen mit 40 336 Milchkühen).

Die am weitesten verbreitete Milchkuhrasse in Nordrhein-Westfalen ist die „Holstein-Schwarzbunte”; ihr Anteil am gesamten Milchkuhbestand lag im November dieses Jahres bei 71,6 Prozent. Die Rasse „Holstein-Rotbunt” kam auf einen Anteil von 16,5 Prozent, das „Fleckvieh” auf 4,2 Prozent und Kreuzungskühe aus Milch- und/oder Fleischrinderrassen auf 5,8 Prozent.

Die Gesamtzahl der Rinder verringerte sich binnen Jahresfrist um 2,8 Prozent auf 1,3 Millionen Tiere. Die Zahl der Betriebe mit Rinderhaltung war im November 2020 mit 15 930 um 316 bzw. 1,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Die vorliegenden Ergebnisse wurden anhand von Daten des „Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere” (HIT) erstellt. Die dort gemeldeten Rinderbestände werden seit dem Jahr 2008 jeweils zum Stichtag 3. Mai und 3. November statistisch ausgewertet. (IT.NRW)

(436 / 20) Düsseldorf, den 18. Dezember 2020

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