NRW-Dienstleistungsunternehmen erzielten im zweiten Quartal 2020 um 9,8 Prozent niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor

Montag, 21. September 2020

NRW-Dienstleistungsunternehmen erzielten im zweiten Quartal 2020 um 9,8 Prozent niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor

Die Umsätze der Dienstleistungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen waren im zweiten Quartal 2020 nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, um 9,8 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Umsätze der Dienstleistungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen waren im zweiten Quartal 2020 nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, um 9,8 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag auch die Beschäftigtenzahl unter dem Ergebnis des zweiten Vierteljahres 2019 (-2,2  Prozent).

Umsatz und Beschäftigte in bestimmten Dienstleistungsbereichen
in Nordrhein-Westfalen im zweiten Quartal 2020*)
Wirtschaftsabschnitt Umsatz (nominal) Beschäftigte
Messziffer 2015 = 100 Veränderung ggü. dem zweiten Quartal 2019
in Prozent
Messziffer 2015 = 100 Veränderung ggü. dem zweiten Quartal 2019
in Prozent
*) vorläufige Ergebnisse – 1) ohne „Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben“, „Forschung und Entwicklung“ und „Veterinärwesen“ – 2) ohne „Vermietung von beweglichen Sachen“, „Hausmeisterdienste“ und „Garten- und Landschaftsbau“
   Verkehr und Lagerei 104,9 −11,6 111,2 +0,7
   Information und Kommunikation 110,7 −3,7 112,9 +0,7
  freiberufliche, wissenschaftliche und
    technische Dienstleistungen1)
108,8 −3,4 111,2 −0,3
   sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen2) 82,5 −27,7 99,1 −6,6
Insgesamt 103,7 −9,8 106,8 −2,2

Der Shutdown im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie war im zweiten Quartal 2020 mit ausschlaggebend für Umsatzeinbrüche in verschiedenen Dienstleistungsbereichen. Den größten Umsatzrückgang (−27,7 Prozent) als auch den größten Beschäftigungsrückgang (−6,6 Prozent) verzeichnete der Bereich „sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen”. Besonders betroffen waren hier „Reisebüros, Reiseveranstalter und Erbringer sonstiger Reservierungsdienstleistungen” mit einem Umsatzeinbruch von über 90 Prozent. (IT.NRW)

(299 / 20) Düsseldorf, den 21. September 2020

Footermap Title