NRW: Durchschnittliche Lebenserwartung weiter angestiegen

Montag, 26. März 2018

NRW: Durchschnittliche Lebenserwartung weiter angestiegen

Die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Mädchen liegt in Nordrhein-Westfalen bei 82 Jahren und acht Monaten, während neugeborene Jungen durchschnittlich genau 78 Jahre alt werden.

Düsseldorf (IT.NRW). Die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Mädchen liegt in Nordrhein-Westfalen bei 82 Jahren und acht Monaten, während neugeborene Jungen durchschnittlich genau 78 Jahre alt werden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand der jetzt vorliegenden Sterbetafel NRW 2014/2016 mitteilt, war damit die durchschnittliche Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern höher als bei der letzten Berechnung (Sterbetafel 2013/2015): Die durchschnittliche Lebenserwartung ist für neugeborene Jungen um einen Monat und 14 Tage und für neugeborene Mädchen um einen Monat und 25 Tage gestiegen.

Mädchen haben bei der Geburt eine höhere Lebenserwartung als Jungen. Diese Differenz hat sich in den letzten Jahren stetig verringert. Hatte der Unterschied zwischen den Geschlechtern vor zehn Jahren (Sterbetafel 2004/2006) noch bei fünf Jahren und vier Monaten gelegen, leben neugeborene Mädchen heute durchschnittlich vier Jahre und acht Monate länger als neugeborene Jungen.

Dass einjährige Jungen nach der aktuellen Sterbetafel eine Lebenserwartung von 77 Jahren und vier Monaten und damit eine um vier Monate höhere durchschnittliche Lebenserwartung haben als Neugeborene, erklärt sich dadurch, dass Einjährige gewisse, vornehmlich im ersten Lebensjahr auftretende Sterberisiken (z. B. plötzlicher Kindstod) bereits überwunden haben. Weil ältere Menschen bereits eine Vielzahl von Risiken überlebt haben, liegt z. B. die weitere Lebenserwartung 65-jähriger Frauen bei 20 Jahren und neun Monaten; 65-jährigen Männern offeriert die neue Berechnung noch 17 Lebensjahre und sechseinhalb Monate. Die Angaben beruhen auf der „Sterbetafel NRW 2014/2016”, die die Statistiker jetzt anhand von Daten der Bevölkerungsstatistik über die Gestorbenen und die Bevölkerung der Jahre 2014 bis 2016 neu berechnet haben. (IT.NRW)

(082 / 18) Düsseldorf, den 26. März 2018

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