NRW: Durchschnittseinkommen der Steuerpflichtigen war 2016 erneut in Meerbusch am höchsten

Mittwoch, 15. Juli 2020

NRW: Durchschnittseinkommen der Steuerpflichtigen war 2016 erneut in Meerbusch am höchsten

8,7 Millionen Einkommensteuerpflichtige in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2016 Gesamteinkünfte in Höhe von 343,8 Milliarden Euro (2015: 329,7 Milliarden Euro).

Düsseldorf (IT.NRW). 8,7 Millionen Einkommensteuerpflichtige in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2016 Gesamteinkünfte in Höhe von 343,8 Milliarden Euro (2015: 329,7 Milliarden Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2016 mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittliches Jahreseinkommen (vor Steuern) von 39 688 Euro je Steuerpflichtigen. Das waren 2,9 Prozent mehr als 2015 (damals: 38 560 Euro).

Von allen 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden verzeichneten Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) mit durchschnittlich 65 978 Euro je Steuerpflichtigen, Attendorn (Kreis Olpe) mit 58 727 und Roetgen (Städteregion Aachen) mit 58 056 Euro die höchsten Durchschnittseinkommen. Die Großstadt mit den höchsten durchschnittlichen Einkommen zwischen Rhein und Weser war Düsseldorf mit 49 466 Euro je Steuerpflichtigen auf Platz 16. Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis) (49 418 Euro) und Bonn (46 649 Euro) folgten auf den Plätzen 17 und 27. Am unteren Ende der Einkommensskala rangierten Gelsenkirchen (30 800 Euro), Weeze (Kreis Kleve) mit 30 704 Euro und Duisburg mit 30 521 Euro je Steuerpflichtigen.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass zusammen veranlagte Ehegatten bei dieser Erhebung als ein Steuerpflichtiger gezählt werden. Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2016. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden frühestens nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden. Die hier veröffentlichten Informationen sind damit die aktuellsten, die derzeit verfügbar sind. (IT.NRW)

(212 / 20) Düsseldorf, den 15. Juli 2020

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