NRW-Exporte im Juni 2020 um 11,9 Prozent gesunken

Mittwoch, 26. August 2020

NRW-Exporte im Juni 2020 um 11,9 Prozent gesunken

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Juni 2020 Waren im Wert von 13,9 Milliarden Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Juni 2020 Waren im Wert von 13,9 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 11,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Wert der Importe war mit 17,4 Milliarden Euro um 13,2 Prozent niedriger als im Juni 2019.

Gemessen am Exportwert gingen im Juni 2020 die Ausfuhren NRWs in die Niederlande am stärksten zurück: Der Wert der Ausfuhren sank um 211,4 Millionen Euro (−12,1 Prozent gegenüber Juni 2019). Am zweitstärksten sank der Wert der Exporte nach Polen (−179,4 Millionen Euro bzw. −2,4 Prozent). Die Ausfuhren in die Volksrepublik China stiegen im selben Zeitraum um rund 123 Millionen Euro (+13,5 Prozent).

Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) waren die Ausfuhren im Juni 2020 mit 8,4 Milliarden Euro um 14,1 Prozent niedriger aus als im Juni 2019. Bei den Importen aus den EU-Ländern wurde ein Rückgang um 14,5 Prozent auf zehn Milliarden Euro verzeichnet. Der Wert der Exporte in die Nicht-EU-Staaten sank um 8,3 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Bei den Importen wurde hier ein Rückgang um 11,6 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro verzeichnet.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Entwicklung der NRW-Exporte
Monat Veränderung zum Vorjahresmonat
in Prozent
Wert der Exporte in Milliarden Euro
Juni 2019 −8,9 +15,7
Juli 2019 +1,0 +16,9
August. 2019 −6,2 +14,7
September 2019 +1,1 +16,4
Oktober 2019 −2,6 +16,9
November 2019 −4,2 +16,1
Dezember 2019 +1,9 +14,2
Januar 2020 −3,7 +15,6
Februar 2020 −2,8 +15,7
März 2020 −8,5 +15,6
April  2020 −25,9 +12,1
Mai 2020 −27,1 +12,3
Juni 2020 −11,9 +13,9

Im ersten Halbjahr 2020 summierte sich der Exportwert in NRW auf 85,2 Milliarden Euro (−13,4 Prozent) und der Wert der Einfuhren auf 109,6 Milliarden Euro (−12,0 Prozent).

Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. (IT.NRW)

(266 / 20) Düsseldorf, den 26. August 2020

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