NRW (ge-)zählt: IT.NRW legt Ergebnisse einer Analyse der regionalen Wirtschaftsentwicklung in NRW vor

Dienstag, 21. Februar 2017

NRW (ge-)zählt: IT.NRW legt Ergebnisse einer Analyse der regionalen Wirtschaftsentwicklung in NRW vor

NRW (ge)zählt: Neue Studie von IT.NRW zeigt regionale Unterschiede der Wirtschaftsstruktur und -entwicklung in NRW auf.Die Analyse betrachtet auf Ebene der kreisfreien Städte und Kreise die Wirtschaft und ihre Entwicklung zwischen 2000 und 2014/2015.

Düsseldorf (IT.NRW). Wie groß sind die regionalen Abweichungen bei der Wirtschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen? Lassen die Veränderungen gegenüber dem Jahr 2000 tendenziell auf eine wirtschaftliche Angleichung oder auf ein Auseinanderdriften der kreisfreien Städte und Kreise schließen? Gibt es beim Wirtschaftsgeschehen regionale Muster hinsichtlich Struktur und Entwicklung? Antworten auf diese Fragen liefert eine Analyse der regionalen Wirtschaftsentwicklung, die heute die amtlichen Statistikstelle des Landes (Information und Technik Nordrhein-Westfalen) vorgestellt hat.

Die neue Broschüre „NRW (ge)zählt: Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen im Regionalvergleich” zeigt auf Ebene der kreisfreien Städte und Kreise des Landes Unterschiede auf, die je nach Indikator verschieden stark ausgeprägt sind. Die höchsten Lohnkosten (mehr als zehn Prozent über dem Landesdurchschnitt) wurden im Jahr 2014 z. B. entlang der Rheinschiene aufgewendet; die geringsten Arbeitnehmerentgelte (mehr als zehn Prozent unter dem Landesdurchschnitt) verzeichneten mehrheitlich Kreise, die an den Landesgrenzen liegen. Die geringsten regionalen Unterschiede wurden bei der Erwerbsquote ermittelt: Hier wichen 2015 die Kreisergebnisse durchschnittlich um 3,3 Prozent vom NRW-Mittelwert ab. Bei den anderen Indikatoren lagen die Schwankungsbreiten bei 7,9 Prozent (verfügbares Einkommen), 10,0 Prozent (Lohnkosten), 12,5 Prozent (Arbeitsproduktivität) bzw. 15,9 Prozent (Gründungsabsichten).

Im Rahmen einer Clusteranalyse wurden auf Basis ausgewählter Indikatoren Ähnlichkeitsstrukturen in der regionalen Wirtschaftsstruktur in Nordrhein-Westfalen untersucht. Die ermittelten fünf Cluster zeichnen sich dadurch aus, dass innerhalb der Cluster in nahezu allen Gruppen eine große räumliche Nähe der zugehörigen kreisfreien Städte und Kreise vorhanden ist.

Die Statistiker haben auch die Veränderung der einzelnen Indikatoren von 2014 bzw. 2015 gegenüber dem Jahr 2000 untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Dynamiken je nach Indikator und Region variieren, wobei jedoch kein generelles Auseinanderdriften der Regionen oder eine Spaltung in Wachstums- und Schrumpfungsregionen festgestellt werden konnte. (IT.NRW)

(044 / 17) Düsseldorf, den 21. Februar 2017

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