NRW-Gesundheitswesen: 1,6 Prozent mehr Beschäftige im Jahr 2012

Montag, 15. September 2014

NRW-Gesundheitswesen: 1,6 Prozent mehr Beschäftige im Jahr 2012

Im Jahr 2012 arbeiteten in Nordrhein-Westfalen 1,1 Millionen Menschen im Gesundheitswesen, das waren 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2012 arbeiteten in Nordrhein-Westfalen 1,1 Millionen Menschen im Gesundheitswesen, das waren 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, gab es 469 600 Beschäftigte in ambulanten und 441 700 Beschäftigte in stationären oder teilstationären Einrichtungen. Drei Viertel (75,9 Prozent) der Beschäftigten waren Frauen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Beschäftigte*) im Gesundheitswesen in NRW nach Einrichtungsart 2012
– Quelle: Gesundheitspersonalrechnung der Länder und des Bundes –
Einrichtungsart Anteil der Beschäftigten
in Prozent
*) Zahl der Beschäftigungsverhältnisse,
Mehrfachzählung von Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen
in unterschiedl. Einrichtungen möglich
Gesundheitsschutz 0,8 %
Ambulante Einrichtungen 42,6 %
  Arztpraxen 14,1 %
  Zahnarztpraxen 7,1 %
  Praxen sonstiger medizinischer Berufe 8,3 %
  Apotheken 4,3 %
  Einzelhandel 2,4 %
  ambulante Pflege 5,6 %
  sonstige ambulante Einrichtungen 0,8 %
Stationäre/teilstationäre Einrichtungen 40,0 %
  Krankenhäuser 24,2 %
  Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtungen 1,5 %
  Stationäre/teilstationäre Pflege 14,3 %
Rettungsdienste 1,1 %
Verwaltung 4,3 %
Sonstige Einrichtungen 3,4 %
Vorleistungseinrichtungen 7,8 %

Wie die Grafik zeigt, war im Jahr 2012 der überwiegende Teil der Beschäftigten des Gesundheitswesens in Krankenhäusern (24,2 Prozent) tätig, gefolgt von Beschäftigungsverhältnissen im Bereich der stationären und teilstationären Pflege (14,3 Prozent) sowie in Arztpraxen (14,1 Prozent). Der geringste Beschäftigtenanteil wurde im Gesundheitsschutz (0,8 Prozent) ermittelt. Im Rahmen dieser Statistik wird die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse erfasst, d. h., dass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in unterschiedlichen Einrichtungen auch mehrfach gezählt wurden.

Diese und weitere interessante Ergebnisse, z. B. zur Höhe der Gesundheitsausgaben, hat die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder” vorgestellt. Die (Länder-)Ergebnisse und weitere methodische Hinweise stehen ab sofort zum kostenlosen Download bereit. (IT.NRW)

(251 / 14) Düsseldorf, den 15. September 2014

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