NRW: Getreideernte durch Hitze und Trockenheit um 2,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Montag, 28. August 2017

NRW: Getreideernte durch Hitze und Trockenheit um 2,5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Im Jahr 2017 wurden in Nordrhein-Westfalen 3,76 Millionen Tonnen Getreide (ohne Körnermais) geerntet.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 wurden in Nordrhein-Westfalen 3,76 Millionen Tonnen Getreide (ohne Körnermais) geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden damit 2,5 Prozent weniger Getreide eingefahren als ein Jahr zuvor. Die Erntemenge blieb damit um 8,1 Prozent unter dem Durchschnittsergebnis der Jahre 2011 bis 2016. Hitze und Trockenheit im Mai und im Juni beeinträchtigten die Getreideernte sowohl in der Quantität als auch in der Qualität.

Bei der in Nordrhein-Westfalen anbaustärksten Brotgetreideart, dem Winterweizen, lag der Hektarertrag im Jahr 2017 mit 7,97 Tonnen je Hektar um 1,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Bedingt durch die geringfügige Ausdehnung der Anbaufläche um 0,1 Prozent ging die gedroschene Erntemenge um 1,1 Prozent auf 2,12 Millionen Tonnen zurück.

Die Anbaufläche der Wintergerste wurde um 1,3 Prozent eingeschränkt. Der Flächenertrag lag bei 7,38 Tonnen je Hektar (+1,0 Prozent). Die Erntemenge sank hier um 0,3 Prozent auf 1,02 Millionen Tonnen. Eine um 3,1 Prozent reduzierte Anbaufläche und ein um 9,1 Prozent gesunkener Hektarertrag (6,13 t/ha) führten bei Triticale zu einer Gesamterntemenge von 407 300 Tonnen (−11,9 Prozent). Der Anbau von Roggen und Wintermenggetreide wurde zur Ernte 2017 um 1,6 Prozent ausgeweitet. Bedingt durch den geringeren Flächenertrag (5,76 t/ha; −4,9 Prozent) konnte hier eine Gesamternte von 97 000 Tonnen (−3,4 Prozent) eingefahren werden. Für Hafer ergab sich mit 39 800 Tonnen eine um 2,4 Prozent höhere Erntemenge. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis war eine Flächenausdehnung um 3,0 Prozent; der Hektarertrag fiel mit 5,3 Tonnen um 0,6 Prozent geringer aus. (IT.NRW)

(236 / 17) Düsseldorf, den 28. August 2017

Footermap Title