NRW: Hitze und Trockenheit führte zu unterdurchschnittlicher Kartoffelernte

Dienstag, 13. Oktober 2015

NRW: Hitze und Trockenheit führte zu unterdurchschnittlicher Kartoffelernte

Die diesjährige Kartoffelernte wird in Nordrhein-Westfalen mit 1,22 Millionen Tonnen um 26,7 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr (2014: 1,66 Millionen Tonnen).

Düsseldorf (IT.NRW). Die diesjährige Kartoffelernte wird in Nordrhein-Westfalen mit 1,22 Millionen Tonnen um 26,7 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr (2014: 1,66 Millionen Tonnen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse der „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung” mitteilt, liegt die Erntemenge damit auch um 18,9 Prozent unter dem Durchschnittsergebnis der Jahre 2009 bis 2014.

Die extreme Trockenheit und Hitze während der diesjährigen Vegetationsperiode ließen den Hektarertrag gegenüber dem sehr guten Vorjahresergebnis um 12,3 Prozent auf 46,2 Tonnen je Hektar sinken (2014: 52,7 Tonnen je Hektar). Auch das Durchschnittsergebnis der Jahre 2009 bis 2014 wurde um 5,4 Prozent verfehlt.

Ausschlaggebend für den Rückgang der Erntemenge war nicht nur eine geringe Niederschlagsmenge und der damit einhergehende geringere Hektarertrag, sondern auch eine Reduzierung der Kartoffelanbaufläche um 16,4 Prozent auf 26 325 Hektar (2014: 31 498 Hektar). (IT.NRW)

(264 / 15) Düsseldorf, den 13. Oktober 2015

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