NRW: Im Jahr 2019 wurden 4,7 Prozent mehr Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt als 2018

Donnerstag, 23. April 2020

NRW: Im Jahr 2019 wurden 4,7 Prozent mehr Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude genehmigt als 2018

Im Jahr 2019 meldeten die nordrhein-westfälischen Bauämter 3 411 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude als genehmigt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 meldeten die nordrhein-westfälischen Bauämter 3 411 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude als genehmigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2018: 3 259 Baugenehmigungen).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Zahl der Baugenehmigungen (Neubau) für Nichtwohngebäude in NRW
Jahr Anzahl genehmigter Nichtwohngebäude
1970 9 820
1971 9 124
1972 9 448
1973 9 161
1974 8 028
1975 8 124
1976 8 055
1977 7 310
1978 7 989
1979 6 408
1980 6 353
1981 5 605
1982 5 500
1983 6 514
1984 5 164
1985 4 878
1986 4 595
1987 4 604
1988 4 699
1989 5 280
1990 5 330
1991 5 320
1992 4 805
1993 4 338
1994 4 291
1995 4 175
1996 4 192
1997 4 891
1998 5 309
1999 5 224
2000 5 136
2001 4 660
2002 4 236
2003 3 731
2004 3 565
2005 3 588
2006 3 808
2007 3 891
2008 4 392
2009 3 759
2010 3 703
2011 3 888
2012 3 481
2013 3 922
2014 3 151
2015 3 513
2016 3 666
2017 3 132
2018 3 259
2019 3 411

Bei allen Nichtwohngebäudearten – außer bei den Fabrik- und Werkstattgebäuden (350 Baugenehmigungen; −19,4 Prozent) – konnte gegenüber dem Jahr 2018 ein Anstieg der genehmigten Bauvorhaben verzeichnet werden: 2019 wurden 1 121 neue Handels- und Lagergebäude (+8,6 Prozent), 667 landwirtschaftliche Betriebsgebäude (+2,5 Prozent), 392 Büro- und Verwaltungsgebäude (+18,1 Prozent) und 881 sonstige Nichtwohngebäude (+8,8 Prozent) genehmigt.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Nichtwohngebäude war 2019 in vier der fünf Regierungsbezirke höher als 2018. Lediglich im Regierungsbezirk Detmold wurden weniger Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude (−2,8 Prozent) genehmigt als ein Jahr zuvor.

Der Rauminhalt aller 3 411 neuen sog. Nichtwohngebäude erhöhte sich in Nordrhein-Westfalen gegenüber 2018 um 7,0 Prozent auf rund 37,5 Millionen Kubikmeter. Den höchsten Rückgang beim umbauten Raum verzeichneten die Statistiker bei den Fabrik- und Werkstattgebäuden: Der genehmigte Rauminhalt verringerte sich bei dieser Gebäudeart im Jahr 2019 um 25,6 Prozent auf 4,4 Millionen Kubikmeter. Eine überdurchschnittliche Zunahme war bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden zu verzeichnen, bei denen der geplante Rauminhalt um 57,4 Prozent auf 4,9 Millionen Kubikmeter anstieg. (IT.NRW)

(97 / 20) Düsseldorf, den 23. April 2020

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