NRW: Im Jahr 2020 wurden Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse im Wert von 769 Millionen Euro hergestellt

Freitag, 21. Mai 2021

NRW: Im Jahr 2020 wurden Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse im Wert von 769 Millionen Euro hergestellt

Im Jahr 2020 wurden in 26 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 2,22 Millionen Tonnen (−1,9 Prozent gegenüber 2019) Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse im Wert von 769 Millionen Euro hergestellt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2020 wurden in 26 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 2,22 Millionen Tonnen (−1,9 Prozent gegenüber 2019) Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse im Wert von 769 Millionen Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war damit der Absatzwert um 3,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2010 ist die Absatzmenge um 16,3 Prozent und der Absatzwert nominal um 30,5 Prozent gestiegen. Knapp die Hälfte (49,2 Prozent, 1,09 Millionen Tonnen) der nordrhein-westfälischen Gesamtproduktion von Mahl- und Schälmühlenerzeugnissen wurden in Betrieben des Regierungsbezirks Münster hergestellt.

Bundesweit wurden 2020 Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse im Wert von insgesamt 4,2 Milliarden Euro (+2,9 Prozent) hergestellt; der Anteil der nordrhein-westfälischen Betriebe am Wert der bundesweiten Gesamtproduktion betrug 18,1 Prozent.

Im vergangenen Jahr wurden in NRW 1,50 Millionen Tonnen (−2,3 Prozent) Mehl aus Weizen oder Mengkorn im Wert von 389 Millionen Euro (−5,2 Prozent gegenüber 2019) hergestellt. Auf Mehl aus anderem Getreide (z. B. Roggen, Mais, Reis, Gerste oder Hafer) entfielen 75 900 Tonnen (−4,7 Prozent). Zusätzlich wurden 63 400 Tonnen (−7,9 Prozent) Mischungen und Teig zum Herstellen von Backwaren im Wert von 136 Millionen Euro (+0,7 Prozent) produziert. Des Weiteren wurden 451 000 Tonnen (+1,9 Prozent) Kleie und andere Rückstände (auch in Form von Pellets) von Weizen mit einem Absatzwert von 64 Millionen Euro (−1,9 Prozent) erzeugt.

Die Produktion von Mahl- und Schälmühlerzeugnissen verlief in den vier Quartalen 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum unterschiedlich; während das erste Quartal noch ein Plus von 5,3 Prozent und das zweite von 1,4 Prozent erreichte, verzeichnete das dritte Quartal ein Minus von 0,8 Prozent und das vierte Quartal ein Minus von 12,8 Prozent.

Wie die Statistiker mitteilen, beziehen sich alle Angaben auf Betriebe von Unternehmen mit mindestens 20 oder mehr tätigen Personen. Üblicherweise erscheint diese Meldung anlässlich des Deutschen Mühlentages am ersten Pfingstmontag. Aufgrund von Corona findet dieser jedoch in diesem Jahr nicht statt. (IT.NRW)

(180 / 21) Düsseldorf, den 21. Mai 2021

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