NRW-Industrie: Im Jahr 2015 wurden Medikamente und Medizintechnik im Wert von 5,9 Milliarden Euro produziert

Dienstag, 15. November 2016

NRW-Industrie: Im Jahr 2015 wurden Medikamente und Medizintechnik im Wert von 5,9 Milliarden Euro produziert

Im Jahr 2015 stellten 294 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen Medikamente und Medizintechnik im Wert von 5,9 Milliarden Euro her.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2015 stellten 294 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen Medikamente und Medizintechnik im Wert von 5,9 Milliarden Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich der internationalen Medizin-Fachmesse „MEDICA” in Düsseldorf (14. bis 17. November 2016) mitteilt, waren das 6,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Überwiegend wurden pharmazeutische Erzeugnisse produziert: Mit 4,8 Milliarden Euro war der Produktionswert von Medikamenten und anderen pharmazeutischen Produkten (z. B. Pflaster, Reagenzien, Kontrastmittel) im Jahr 2015 um 5,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Neben Pharmazieprodukten wurden in NRW auch Produkte aus dem Bereich Medizintechnik hergestellt: Im vergangenen Jahr wurden medizinische, chirurgische und zahnärztliche Geräte und Instrumente im Wert von 919 Millionen Euro (+15,5 Prozent gegenüber 2014) sowie bestrahlungs- und elektromedizinische Geräte im Wert von 96 Millionen Euro (+3,4 Prozent) produziert. Mit der Reparatur, Instandhaltung sowie der Installation von medizinischen und orthopädischen Apparaten und Geräten wurde ein Absatzwert von 63 Millionen Euro (−30,5 Prozent) erzielt.

Bundesweit lag der Produktionswert von Medikamenten und Medizintechnik im Jahr 2015 bei 49,3 Milliarden Euro (+1,3 Prozent). Der Anteil der in Nordrhein-Westfalen hergestellten Medikamente und Medizintechnik an der gesamten Produktionsmenge in Deutschland betrug zwölf Prozent.

Im ersten Halbjahr 2016 produzierten nordrhein-westfälische Betriebe Medikamente und Medizintechnik im Wert von 3,2 Milliarden Euro; das waren 10,6 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, werden in Nordrhein-Westfalen eine Reihe von weiteren Erzeugnissen für den Gesundheitsbereich hergestellt, die jedoch nicht gesondert erhoben, sondern von den Herstellern zusammengefasst mit den Produkten für andere Verwendungszwecke gemeldet werden (z. B. „Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumente” oder „Arbeits- und Berufsbekleidung”). (IT.NRW)

(297 / 16) Düsseldorf, den 15. November 2016

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