NRW-Industrie: Nachfrage im August 2018 um sechs Prozent gesunken

Montag, 1. Oktober 2018

NRW-Industrie: Nachfrage im August 2018 um sechs Prozent gesunken

Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im August 2018 preisbereinigt um sechs Prozent niedriger als im August 2017 und erreichten einen Indexwert von 95,5 Punkten.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im August 2018 preisbereinigt um sechs Prozent niedriger als im August 2017 und erreichten einen Indexwert von 95,5 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, verringerten sich die Inlandsbestellungen um sechs Prozent und die Auslandsbestellungen um sieben Prozent.

Veränderung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe NRWs
im August 2018 im Vergleich zum August 2017
Produzenten von ... Insgesamt Inland Ausland
in Prozent
  Vorleistungsgütern −3 −7 +3
  Investitionsgütern −10 +0 +16
  Gebrauchsgütern +2 −9 +10
  Verbrauchsgütern −18 −21 −15
Insgesamt −6 −6 −7

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage im August in drei von vier Sektoren rückläufig: Die Produzenten von Verbrauchsgütern (−18 Prozent) und Investitionsgütern (−10 Prozent) verbuchten Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Im Bereich der Vorleistungsgüter war die Nachfrage um drei Prozent niedriger als im August 2017. Lediglich im Gebrauchsgütersektor konnten aufgrund einer gestiegenen Auslandsnachfrage höhere Auftragseingänge (+2 Prozent) verzeichnet werden als ein Jahr zuvor.

Seit Berichtsmonat Januar 2018 werden die monatlichen Auftragseingangsindizes für die Industrie vom bislang geltenden Basisjahr 2010 = 100 auf das neue Basisjahr 2015 umgestellt. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, erfolgte eine Rückrechnung bis Januar 2015. Die aktuell veröffentlichten Ergebnisse sind daher nur eingeschränkt mit früheren Veröffentlichungen vergleichbar. (IT.NRW)

(287 / 18) Düsseldorf, den 1. Oktober 2018

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