NRW Industrie: Nachfrage im Juli 2018 um sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor

Montag, 3. September 2018

NRW Industrie: Nachfrage im Juli 2018 um sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor

Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Juli 2018 preisbereinigt um sechs Prozent höher als im Juli 2017 und erreichten einen Indexwert von 104,9 Punkten.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Juli 2018 preisbereinigt um sechs Prozent höher als im Juli 2017 und erreichten einen Indexwert von 104,9 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Inlandsbestellungen um vier Prozent und die Auslandsbestellungen um acht Prozent.

Veränderung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe NRWs
im Juli 2018 im Vergleich zum Juli 2017
Produzenten von ... Insgesamt Inland Ausland
in Prozent
  Vorleistungsgütern +8 +7 +8
  Investitionsgütern +3 −0 +5
  Gebrauchsgütern +3 −3 +7
  Verbrauchsgütern +10 −2 +20
Insgesamt +6 +4 +8

Wie die Übersicht zeigt, war die Nachfrageentwicklung im Juli 2018 in allen vier Industriebereichen positiv: Die Hersteller von Verbrauchsgütern verbuchten das höchste Plus (+10 Prozent) gegenüber Juli 2017; die Bestellungen aus dem Ausland stiegen dabei um 20 Prozent. Im Bereich der Vorleistungsgüter erhöhte sich die Nachfrage sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland. Die Hersteller von Investitions- und Gebrauchsgütern konnten durch das Plus im Auslandsgeschäft den Rückgang bei den Inlandsorders mehr als ausgleichen.

Seit Berichtsmonat Januar 2018 werden die monatlichen Auftragseingangsindizes für die Industrie vom bislang geltenden Basisjahr 2010=100 auf das neue Basisjahr 2015 umgestellt. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, erfolgte eine Rückrechnung bis Januar 2015. Die aktuell veröffentlichten Ergebnisse sind daher nur eingeschränkt mit früheren Veröffentlichungen vergleichbar. (IT.NRW)

(251 / 18) Düsseldorf, den 3. September 2018

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