NRW-Industrie: Nachfrage war im Juni 2020 um drei Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Mittwoch, 5. August 2020

NRW-Industrie: Nachfrage war im Juni 2020 um drei Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Juni 2020 preisbereinigt um drei Prozent niedriger als im Juni 2019 und erreichten einen Indexwert von 90,9 Punkten.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Juni 2020 preisbereinigt um drei Prozent niedriger als im Juni 2019 und erreichten einen Indexwert von 90,9 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Inlandsbestellungen um 16 Prozent, während die Auslandsbestellungen um 19 Prozent niedriger waren als ein Jahr zuvor.

Veränderung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe NRWs
im Juni 2020 im Vergleich zum Juni 2019
Produzenten von ... Insgesamt Inland Ausland
in Prozent
   Vorleistungsgütern − 7 − 9 − 4
   Investitionsgütern − 1 + 68 − 37
   Gebrauchsgütern + 11 + 18 + 7
   Verbrauchsgütern + 3 + 8 0
Insgesamt − 3 + 16 − 19
  • Tabellarische Daten der Grafik
Auftragseingangsindex in der NRW-Industrie
Monat Veränderung zum Vorjahresmonat in Prozent Indexstand 2015 = 100
1) vorläufige Ergebnisse
Juni 2019 −11,6 94,1
Julil 2019 −3,3 101,1
August 2019 −11,0 85,6
September 2019 −5,0 91,0
Oktober 2019 −7,6 98,8
November 2019 −9,2 94,0
Dezember 2019 −4,8 84,7
Januar 2020 −5,2 104,3
Februar 2020 0,4 98,7
März 2020 −8,1 97,7
April 2020
-29,6
69,8
Mai 2020 −25,3 73,4
Juni 20201) −3,4 90,9

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage im Juni in den einzelnen Produktionsbereichen unterschiedlich. Im Bereich der Investitionsgüter stieg die Inlandsnachfage – maßgeblich beeinfusst von Großaufträgen im Schienenfahrzeugbau – um 68 Prozent. Die Auslandsbestellungen waren in diesem Bereich aber um 37 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Produzenten von Gebrauchs- und Verbrauchsgütern konnten ein Plus verzeichnen: Bei den Gebrauchsgütern stiegen die Inlandsbestellungen um 18  Prozent, bei den Verbrauchsgütern um acht Prozent. Einzig im Bereich der Vorleistungsgütern lagen die Bestellungen sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland unter dem Ergebnis von Juni 2019. (IT.NRW)

(235 / 20) Düsseldorf, den 5. August 2020

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