NRW-Industrie: Produktion im ersten Quartal 2015 um 2,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Montag, 8. Juni 2015

NRW-Industrie: Produktion im ersten Quartal 2015 um 2,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen haben im ersten Quartal des Jahres 2015 zum Absatz bestimmte Waren im Wert von 70,0 Milliarden Euro hergestellt.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen haben im ersten Quartal des Jahres 2015 zum Absatz bestimmte Waren im Wert von 70,0 Milliarden Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, hat sich die Produktion gegenüber Januar bis März 2014 um 2,6 Prozent verringert.

„Chemische Erzeugnisse” waren in Nordrhein-Westfalen mit 10,1 Milliarden Euro (-6,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2014) die wertmäßig größte Güterabteilung, gefolgt von „Metallen” mit 9,1 Milliarden Euro (-0,7 Prozent). Im Bereich „Maschinen” wurden Güter für 9,0 Milliarden Euro (-2,1 Prozent) hergestellt; außerdem wurden „Nahrungs- und Futtermittel” im Wert von 7,0 Milliarden Euro (-1,3 Prozent) produziert.

Die höchste Zunahme bei der Produktion ermittelten die Statistiker (+8,9 Prozent; 380 Millionen Euro) in der Güterabteilung „Waren a.n.g. (anders nicht genannt)”; hierzu zählen z. B. Sportgeräte und Spielwaren, (zahn-)medizinische Apparate und Materialien. Ebenfalls positive Wachstumsraten erzielten „Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse” (+4,9 Prozent; 1,4 Milliarden Euro) sowie „Möbel” (+3,5 Prozent; 1,5 Milliarden Euro). Den stärksten Rückgang beim Absatzwert verzeichneten „Kokerei- und Mineralölerzeugnisse” (-28,1 Prozent, 2,0 Milliarden Euro).

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Die hier erstmals ausgewiesenen Quartalsergebnisse sind repräsentativer, da sie sich, anders als die Monatsdaten, auf den kompletten Berichtskreis beziehen. (IT.NRW)

(140 / 15) Düsseldorf, den 08. Juni 2015

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 139 / 15

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