NRW-Industrie: Produktion von Möbeln 2014 um 0,5 Prozent gestiegen

Freitag, 15. Januar 2016

NRW-Industrie: Produktion von Möbeln 2014 um 0,5 Prozent gestiegen

337 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2014 Möbel im Wert von 5,91 Milliarden Euro her.

Düsseldorf (IT.NRW). 337 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2014 Möbel im Wert von 5,91 Milliarden Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne (18. bis 24. Januar 2016 in Köln) mitteilt, waren das 0,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Mit einem Produktionswert von 2,61 Milliarden Euro (+1,1 Prozent gegenüber 2013) entfiel der größte Anteil aller im Jahr 2014 in NRW produzierten Möbel (wie auch schon 2013) auf Küchenmöbel aus Holz; hierbei handelte es sich zum größten Teil um Einbauküchenelemente. Bei der Herstellung von sonstigen Möbeln wie z. B. Wohn-, Schlaf- und Badezimmermöbel, wurde ein Absatzwert von 1,32 Milliarden Euro (+0,3 Prozent) und bei Sitzmöbeln und Teilen dafür von 1,09 Milliarden Euro (+1,2 Prozent) erzielt. Der Produktionswert von Büro- und Ladenmöbeln belief sich auf 628 Millionen Euro (−1,1 Prozent) und der für Matratzen auf 262 Millionen Euro (−4,1 Prozent).

Der bundesweite Produktionswert von Möbeln lag 2014 bei insgesamt 16,5 Milliarden Euro; der Anteil NRWs an der Möbelproduktion betrug hier 35,8 Prozent. Bei den aus Holz hergestellten Küchenmöbeln erreichte NRW einen Anteil von 67,4 Prozent, bei sonstigen Möbeln 29,0 Prozent und bei Sitzmöbeln und Teilen dafür 22,7 Prozent. Bei Büro- und Ladenmöbel betrug der Anteil nordrhein-westfälischer Hersteller 24,6 Prozent und bei der Matratzenherstellung 35,2 Prozent.

Von Januar bis September 2015 produzierten 329 Betriebe in Nordrhein-Westfalen Möbel im Wert von 4,6 Milliarden Euro, das waren 6,0 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch hier hatten Küchenmöbel aus Holz (2,1 Milliarden Euro; +8,1 Prozent) und sonstige Möbel (1,0 Milliarden Euro; +2,8 Prozent) die höchsten Anteile an der nordrhein-westfälischen Möbelproduktion.

Wie die Statistiker mitteilen, wurde die Produktion von Spezialmöbeln (z. B. Möbel für Human-, Zahn- oder Tiermedizin sowie Chirurgie-, Friseur- oder ähnliche Stühle) bei dieser Statistik nicht berücksichtigt. Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

(008 / 16) Düsseldorf, den 15. Januar 2016

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