NRW-Industrie: Produktion von Möbeln 2015 um 6,2 Prozent gestiegen

Freitag, 13. Januar 2017

NRW-Industrie: Produktion von Möbeln 2015 um 6,2 Prozent gestiegen

328 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2015 Möbel im Wert von 6,3 Milliarden Euro her.

Düsseldorf (IT.NRW). 328 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2015 Möbel im Wert von 6,3 Milliarden Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne (16. bis 22. Januar 2017 in Köln) mitteilt, waren das 6,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Mit einem Produktionswert von 2,85 Milliarden Euro (+9,0 Prozent gegenüber 2014) entfiel der größte Anteil aller im Jahr 2015 in NRW produzierten Möbel (wie auch schon in den Vorjahren) auf Küchenmöbel aus Holz; hierbei handelte es sich zum größten Teil um Einbauküchenelemente. Der Schwerpunkt der Küchenproduktion lag im Regierungsbezirk Detmold, hier wurden 95,0 Prozent der gesamten nordrhein-westfälischen Küchenmöbel hergestellt. Bei der Herstellung von sonstigen Möbeln wie z. B. Wohn-, Schlaf-, Ess- und Badezimmermöbel, wurde ein Absatzwert von 1,35 Milliarden Euro (+2,9 Prozent) erzielt; bei Sitzmöbeln und Teilen dafür waren es 1,10 Milliarden Euro (+1,5 Prozent). Der Produktionswert von Büro- und Ladenmöbeln belief sich auf 697 Millionen Euro (+11,0 Prozent) und der für Matratzen auf 272 Millionen Euro (+3,6 Prozent).

Der bundesweite Produktionswert von Möbeln lag 2015 bei 17,4 Milliarden Euro (+5,4 Prozent); der Anteil NRWs an der gesamten Möbelproduktion betrug 36,1 Prozent. Bei den aus Holz hergestellten Küchenmöbeln erreichte NRW einen Anteil von 67,6 Prozent, bei sonstigen Möbeln 29,3 Prozent und bei Sitzmöbeln und Teilen dafür 22,0 Prozent. Bei Büro- und Ladenmöbel betrug der Anteil nordrhein-westfälischer Hersteller 25,3 Prozent und bei der Matratzenherstellung 33,5 Prozent.

Von Januar bis September 2016 produzierten 320 Betriebe in Nordrhein-Westfalen Möbel im Wert von 4,8 Milliarden Euro, das waren 3,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch hier hatten Küchenmöbel aus Holz (2,24 Milliarden Euro; +6,2 Prozent) und sonstige Möbel (1,04 Milliarden Euro; +2,0 Prozent) die höchsten Anteile an der nordrhein-westfälischen Möbelproduktion.

Wie die Statistiker mitteilen, wurde die Produktion von Spezialmöbeln, wie z. B. Möbel für Human-, Zahn- und Tiermedizin, Friseur- und ähnliche Stühle mit Schwenk-, Kipp- oder Hebevorrichtung sowie Sitze für Luft- und Kraftfahrzeuge bei dieser Statistik nicht berücksichtigt. Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

(010 / 17) Düsseldorf, den 13. Januar 2017

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