NRW-Industrie produzierte 2017 Medikamente und Medizintechnik im Wert von 7,1 Milliarden Euro

Mittwoch, 7. November 2018

NRW-Industrie produzierte 2017 Medikamente und Medizintechnik im Wert von 7,1 Milliarden Euro

Im Jahr 2017 stellten 312 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen Medikamente und Medizintechnik im Wert von 7,1 Milliarden Euro her.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 stellten 312 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen Medikamente und Medizintechnik im Wert von 7,1 Milliarden Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der internationalen Medizin-Fachmesse „MEDICA“ in Düsseldorf (12. bis 15. November 2018) mitteilt, waren das 4,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2010 erhöhte sich der Absatzwert um 68,3 Prozent. Nahezu zwei Drittel (62,7 Prozent) des nordrhein-westfälischen Produktionswertes wurde in Betrieben des Regierungsbezirks Köln erzielt.

Überwiegend wurden pharmazeutische Erzeugnisse produziert: Mit 5,8 Milliarden Euro war der Produktionswert von Medikamenten und anderen pharmazeutischen Produkten (z. B. Pflaster, Reagenzien, Kontrastmittel etc.) im Jahr 2017 um 6,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Neben Pharmazieprodukten wurden in Nordrhein-Westfalen auch Produkte aus dem Bereich Medizintechnik hergestellt: Im vergangenen Jahr wurden medizinische, chirurgische und zahnärztliche Geräte und Instrumente im Wert von 1,1 Milliarden Euro (-4,2 rozent gegenüber 2016) sowie bestrahlungs- und elektromedizinische Geräte im Wert von 129 Millionen Euro (+25,6 Prozent) produziert. Mit der Reparatur, Instandhaltung sowie der Installation von medizinischen und orthopädischen Apparaten und Geräten wurden 55 Millionen Euro (-9,0 Prozent) erzielt.

Bundesweit lag der Produktionswert von Medikamenten und Medizintechnik 2017 bei 50,8 Milliarden Euro (+3,0 Prozent). 14 Prozent dieser Summe entfiel auf die nordrhein-westfälischen Betriebe.

Im ersten Halbjahr 2018 produzierten nordrhein-westfälische Betriebe Medikamente und Medizintechnik im Wert von 3,5 Milliarden Euro (+2,3 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, werden in Nordrhein-Westfalen auch noch eine Reihe von weiteren Erzeugnissen für den Gesundheitsbereich hergestellt, die jedoch nicht gesondert erhoben, sondern von den Herstellern zusammengefasst mit den Produkten für andere Verwendungszwecke gemeldet werden (z. B. „Mess-, Kontroll-, u. ä. Instrumente“ oder „Arbeits- und Berufsbekleidung“).

Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

(315 / 18) Düsseldorf, den 7. November 2018

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