NRW-Industrie produzierte 2017 Möbel im Wert von 6,46 Milliarden Euro

Donnerstag, 10. Januar 2019

NRW-Industrie produzierte 2017 Möbel im Wert von 6,46 Milliarden Euro

313 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten 2017 Möbel im Wert von 6,46 Milliarden Euro her.

Düsseldorf (IT.NRW). 313 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten 2017 Möbel im Wert von 6,46 Milliarden Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der Internationalen Einrichtungsmesse imm cologne (14. bis 20. Januar 2019 in Köln) mitteilt, waren das 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nahezu drei Viertel (72,2 Prozent) des Produktionswertes wurden im Regierungsbezirk Detmold erzielt.

Mit einem Produktionswert von knapp über drei Milliarden Euro (+1,2 Prozent gegenüber 2016) entfiel der größte Anteil aller im Jahr 2017 in NRW produzierten Möbel – wie auch schon in den Vorjahren – auf Küchenmöbel aus Holz; hierbei handelte es sich zum größten Teil um Einbauküchenelemente. Der Schwerpunkt der Küchenproduktion lag auch hier im Regierungsbezirk Detmold (94,9 Prozent aller in NRW hergestellten Küchenmöbel). Bei der Herstellung von sonstigen Möbeln (z. B. Wohn-, Schlaf-, Ess- und Badezimmermöbel) wurde ein Absatzwert von 1,34 Milliarden Euro (−2,1 Prozent), bei Sitzmöbeln und Teilen dafür von 1,18 Milliarden Euro (+5,3 Prozent) erzielt. Der Produktionswert von Büro- und Ladenmöbeln lag bei 691 Millionen Euro (−1,0 Prozent) und der für Matratzen bei 213 Millionen Euro (−16,0 Prozent).

Bundesweit wurden 2017 Möbel im Wert von 17,6 Milliarden Euro (−0,5 Prozent) produziert; der Anteil NRWs an der Möbelproduktion betrug 36,8 Prozent. Bei den aus Holz hergestellten Küchenmöbeln erreichte NRW sogar einen Anteil von 69,5 Prozent, bei sonstigen Möbeln 29,5 Prozent und bei Sitzmöbeln und Teilen dafür 23,1 Prozent. Bei Büro- und Ladenmöbeln betrug der Anteil nordrhein-westfälischer Hersteller 24,1 Prozent und bei der Matratzenherstellung 31,1 Prozent.

Von Januar bis September 2018 produzierten 328 Betriebe in Nordrhein-Westfalen Möbel im Wert von 5,0 Milliarden Euro, das waren 4,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch hier hatten Küchenmöbel aus Holz (2,4 Milliarden Euro; +7,3 Prozent) und sonstige Möbel (975,0 Millionen Euro; −2,9 Prozent) die höchsten Anteile an der nordrhein-westfälischen Möbelproduktion.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, beziehen sich die Angaben auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten. In den Ergebnissen nicht enthalten sind Spezialmöbel, wie z. B. Möbel für Human-, Zahn- und Tiermedizin, Friseur- und ähnliche Stühle mit Schwenk-, Kipp- oder Hebevorrichtung sowie Sitze für Luft- und Kraftfahrzeuge. (IT.NRW)

(004 / 19) Düsseldorf, den 10. Januar 2019

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