NRW-Industrie produzierte 2019 Kraftwagen und Zubehör im Wert von 18,5 Milliarden Euro

Dienstag, 6. Oktober 2020

NRW-Industrie produzierte 2019 Kraftwagen und Zubehör im Wert von 18,5 Milliarden Euro

Im Jahr 2019 wurden in 258 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Kraftwagen und Zubehör im Wert von 18,5 Milliarden Euro hergestellt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 wurden in 258 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Kraftwagen und Zubehör im Wert von 18,5 Milliarden Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Absatzwert damit um 6,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2010 hat der Absatzwert nominal um 7,0 Prozent abgenommen. Fast zwei Drittel (61,0 Prozent) der in 2019 produzierten Kraftwagen und Kraftwagenteile kamen aus Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln.

Im Jahr 2019 wurden in acht Betrieben 392 100 Personen- und Lastkraftwagen (−7,6 Prozent gegenüber 2018) im Wert von 6,8 Milliarden Euro (+1,9 Prozent) hergestellt. Des Weiteren wurden in 77 Betrieben Karosserien, Aufbauten und Anhänger im Wert von 3,0 Milliarden Euro (−10,6 Prozent) produziert. Weitere 173 Betriebe stellten Teile und Zubehör für Kraftwagen (z. B. Kabelsätze und elektrische Ausrüstungen, Bremsbeläge, Sicherheitsgurte, Kupplungen und Schaltgetriebe sowie Sitze für Kraftfahrzeuge) mit einem Absatzwert von 8,2 Milliarden Euro (−6,4 Prozent) her.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden bundesweit im Jahr 2019 Kraftwagen und Zubehör im Wert von 279 Milliarden Euro (−3,8 Prozent) hergestellt; der NRW-Anteil am bundesweiten Produktionswert lag bei 6,7 Prozent.

Im zweiten Quartal 2020 wurden in Nordrhein-Westfalen in 254 Betrieben Kraftwagen und Zubehör im Wert von 2,6 Milliarden Euro hergestellt. Das waren 37,6 Prozent weniger als im ersten Quartal 2020 bzw. 46,9 Prozent weniger als im zweiten Vierteljahr 2019).

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

(319 / 20) Düsseldorf, den 6. Oktober 2020

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