NRW-Industrie produzierte 2020 Milch und Milcherzeugnisse im Wert von 1,6 Milliarden Euro

Dienstag, 1. Juni 2021

NRW-Industrie produzierte 2020 Milch und Milcherzeugnisse im Wert von 1,6 Milliarden Euro

Im Jahr 2020 produzierten 33 Betriebe des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes Milch und Milcherzeugnisse (einschl. Speiseeis; nicht zum sofortigen Verzehr) im Wert von 1,6 Milliarden Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2020 produzierten 33 Betriebe des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes Milch und Milcherzeugnisse (einschl. Speiseeis; nicht zum sofortigen Verzehr) im Wert von 1,6 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltmilchtages (1. Juni 2021) mitteilt, war der Absatzwert dieser Milch und Milcherzeugnissen um 1,0 Prozent höher als 2019. Fast die Hälfte (49,1 Prozent) des Produktionswertes wurde in Betrieben des Regierungsbezirks Münster erzielt.

Industrielle Produktion von Milch und Milcherzeugnissen in NRW im Jahr 2020
Erzeugnis Produktionsmenge 2020 Absatzwert 2020
in Millionen
Liter bzw. Kilogramm
Veränderung ggü. 2019 in Millionen
Euro
Veränderung ggü. 2019
Milch und Milcherzeugnisse X X 1 627,9 +1,0 %
  darunter
    Milch (Fettgehalt: 1 – 6 Prozent) 699,1 l −8,7 % 337,1 −5,2 %
    eingedickte, ungesüßte Milch 180,1 kg +6,8 % 166,7 +18,2 %
    Sauermilch, Sauerrahm, Joghurt u. Ä. 152,4 kg +0,5 % 163,7 +2,6 %
    Milch und Rahm (Fettgehalt mind. 21 Prozent) 97,5 l −2,3 % 172,1 −17,6 %
    Frischkäse (nicht gereifter Käse
      einschl. Molkenkäse und Quark)
46,6 kg −11,9 % 83,8 −8,7 %
    Speiseeis (auch kakaohaltig) 227,5 l +2,9 % 352,3 +4,7 %
Zeichenerklärung: X = Aussage nicht sinnvoll; . = Wert geheim zu halten

Deutschlandweit wurden im Jahr 2020 Milch und Milcherzeugnisse im Wert von 24,4 Milliarden Euro (+2,9 Prozent) produziert; der Anteil von in Nordrhein-Westfalen industriell hergestellten Milch und Milchprodukten am bundesweiten Produktionswert lag bei 6,7 Prozent.

Wie die Statistiker mitteilen, beziehen sich die genannten Ergebnisse auf Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

(196 / 21) Düsseldorf, den 1. Juni 2021

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