NRW-Industrie produzierte im Jahr 2019 Süßwaren im Wert von 2,8 Milliarden Euro

Freitag, 29. Januar 2021

NRW-Industrie produzierte im Jahr 2019 Süßwaren im Wert von 2,8 Milliarden Euro

Im Jahr 2019 wurden in Nordrhein-Westfalen in 47 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 726 000 Tonnen Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) im Wert von 2,8 Milliarden Euro hergestellt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 wurden in Nordrhein-Westfalen in 47 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 726 000 Tonnen Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) im Wert von 2,8 Milliarden Euro hergestellt. Mit dieser Menge hätte jeder Einwohner des Landes rein rechnerisch täglich 111 Gramm Süßwaren verzehren können. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktionsmenge um 1,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor; der Absatzwert sank gegenüber 2018 um 2,9 Prozent. Vom gesamten Absatzwert entfielen 42,4 Prozent auf Betriebe aus dem Regierungsbezirk Köln. Bundesweit wurden 2019 Süßwaren im Wert von 8,8 Milliarden Euro (+0,1 Prozent) erzeugt; fast ein Drittel (32,4 Prozent) davon entfiel auf nordrhein-westfälische Betriebe.

Von der gesamten Süßwarenproduktion des Jahres 2019 in NRW entfielen 378 000 Tonnen (+1,0 Prozent gegenüber 2018) auf Süßwaren ohne Kakaogehalt (einschl. weißer Schokolade) im Wert von 967 Millionen Euro (−9,1 Prozent). Darunter befanden sich auch 236 000 Tonnen (+1,8 Prozent) Dragees, Gummibonbons und Gelee-Erzeugnisse mit einem Absatzwert von 484 Millionen Euro (−11,6 Prozent). Ferner wurden 303 000 Tonnen (+3,1 Prozent) Schokolade u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen (in Gebinden bis zu zwei Kilogramm) im Wert von 1,8 Milliarden Euro (+0,6 Prozent) produziert. Hierzu zählten u. a. 67 000 Tonnen (+1,2 Prozent) Pralinen (mit und ohne Alkohol) im Wert von 554 Millionen Euro (+4,6 Prozent).

Von Januar bis September 2020 stellten 46 nordrhein-westfälische Betriebe 519 000 Tonnen Süßwaren (−3,3 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) mit einem Absatzwert von 2,0 Milliarden Euro (+0,4 Prozent) her.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten.

(31 / 21) Düsseldorf, den 29. Januar 2021

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