NRW-Industrie produzierte im letzten Jahr fast 67 Millionen Tonnen Kies, Sand und Natursteine

Montag, 22. Mai 2017

NRW-Industrie produzierte im letzten Jahr fast 67 Millionen Tonnen Kies, Sand und Natursteine

Im Jahr 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen in 135 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 66,7 Millionen Tonnen (-0,6 Prozent gegenüber 2015) Natursteine, Kies, Sand, Ton und Kaolin im Wert von 580 Millionen Euro hergestellt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen in 135 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 66,7 Millionen Tonnen (−0,6 Prozent gegenüber 2015) Natursteine, Kies, Sand, Ton und Kaolin im Wert von 580 Millionen Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war damit der Absatzwert um 0,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2011 hat die Absatzmenge um 10,0 Prozent und der Absatzwert nominal um 1,7 Prozent abgenommen. Zwei Drittel (66,7 Prozent) der in Nordrhein-Westfalen produzierten Steine und Sande kamen aus den Regierungsbezirken Düsseldorf und Arnsberg.

2016 wurden in Nordrhein-Westfalen in 120 Betrieben 59,7 Millionen Tonnen (−0,8 Prozent gegenüber 2015) Kies, Sand, Ton und Kaolin im Wert von 464 Millionen Euro (+0,2 Prozent) produziert. Darunter stellten 54 Betriebe 17,3 Millionen Tonnen (+0,0 Prozent) Bausand und andere natürliche Sande (ohne metallhaltige Sande) mit einem Produktionswert von 91 Millionen Euro (+0,9 Prozent) her. Außerdem wurden in 54 Betrieben 11,8 Millionen Tonnen (−0,3 Prozent) Bau- und anderer Kies im Wert von 97 Millionen Euro (−3,7 Prozent) produziert. In 15 Betrieben wurden 6,9 Millionen Tonnen (+0,5 Prozent) Kalksteine (für Industrie und Umwelttechnik, Herstellung von Zement, auch gemahlen) mit einem Absatzwert von 110 Millionen Euro (+2,1 Prozent) hergestellt.

Bundesweit wurden 2016 Natursteine, Kies, Sand, Ton und Kaolin im Wert von 2,8 Milliarden Euro (+4,1 Prozent) produziert. 21,0 Prozent des gesamtdeutschen Absatzwertes entfiel auf die nordrhein-westfälischen Betriebe.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 10 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

(130 / 17) Düsseldorf, den 22. Mai 2017

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