NRW-Industriebetriebe erwirtschafteten im ersten Quartal 2016 Umsätze in Höhe von über 73 Milliarden Euro

Freitag, 11. Dezember 2015

NRW-Industriebetriebe erwirtschafteten im ersten Quartal 2016 Umsätze in Höhe von über 73 Milliarden Euro

Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten von Januar bis März dieses Jahres einen Umsatz von 73,4 Milliarden Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten von Januar bis März dieses Jahres einen Umsatz von 73,4 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,9 Prozent weniger als im ersten Quartal 2015. Der Rückgang war bei den Inlandsumsätzen (−3,2 Prozent) höher als bei den Auslandsumsätzen (−2,4 Prozent).

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte im ersten Vierteljahr 2016 die Chemische Industrie mit 9,8 Milliarden Euro Umsatz (−8,3 Prozent gegenüber Januar bis März 2015), gefolgt vom Maschinenbau (9,4 Mrd. Euro; −3,7 Prozent) und der Metallerzeugung und -bearbeitung (8,4 Mrd. Euro; −15,5 Prozent). Weitere bedeutende Wirtschaftszweige in NRW waren der Automobilbau (8,3 Mrd. Euro; +6,0 Prozent), die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (7,2 Mrd. Euro; +0,2 Prozent) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (6,6 Mrd. Euro; −0,6 Prozent).

Im ersten Quartal 2016 waren bei den 5 114 statistisch erfassten Industriebetrieben in Nordrhein-Westfalen im Monatsmittel 1 057 363 Personen beschäftigt, 3 290 bzw. 0,3 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beschäftigungsstärkste Branche war - wie in den ersten drei Monaten des Vorjahres - mit 178 258 Personen der Maschinenbau; das waren 2,3 Prozent weniger Beschäftigte als im ersten Vierteljahr 2015. 138 312 Personen (+0,6 Prozent) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 103 040 (−1,5 Prozent) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 oder mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe (ab 20 Beschäftigten) werden von den Statistikern nur einmal jährlich befragt. (IT.NRW)

(120 / 16) Düsseldorf, den 11. Mai 2016

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