NRW-Industrienachfrage war im Oktober um vier Prozent höher als ein Jahr zuvor

Donnerstag, 3. Dezember 2020

NRW-Industrienachfrage war im Oktober um vier Prozent höher als ein Jahr zuvor

Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Oktober 2020 preisbereinigt um vier Prozent höher als im Oktober 2019 und erreichten einen Indexwert von 103,2 Punkten.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Oktober 2020 preisbereinigt um vier Prozent höher als im Oktober 2019 und erreichten einen Indexwert von 103,2 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Inlandsbestellungen um acht und die Auslandsbestellungen um zwei Prozent.

Veränderung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe NRWs
im Oktober 2020 im Vergleich zum Oktober 2019
Produzenten von … insgesamt Inland Ausland
in Prozent
  Vorleistungsgütern +5 +7 +3
  Investitionsgütern +7 +12 +4
  Gebrauchsgütern +15 +5 +23
  Verbrauchsgütern −13 +2 −21
Insgesamt +4 +8 +2
  • Tabellarische Daten der Grafik
Auftragseingangsindex in der NRW-Industrie
Monat Veränderung zum Vorjahresmonat in Prozent Indexstand 2015 = 100
*) vorläufige Ergebnisse
Oktober 2019 −7,6 98,8
November 2019 −9,2 94,0
Dezember 2019 −4,8 84,7
Januar 2020 −5,2 104,3
Februar 2020 +0,4 98,7
März 2020 −8,1 97,7
April 2020 −29,6 69,8
Mai 2020 −25,3 73,4
Juni 2020 −3,0 91,2
Juli 2020 −7,4 93,6
August 2020 −5,0 81,1
September 2020 +7,4 97,7
Oktober 2020*) +4,0 103,2

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage im Oktober in drei von vier Produktionsbereichen positiv: Die Hersteller von Gebrauchsgütern verzeichneten – bedingt durch den Anstieg der Auslandsbestellungen (+23 Prozent) – den höchsten Zuwachs (+15 Prozent). Auch die Produzenten von Vorleistungs- (+5 Prozent) und Investitionsgütern (+7 Prozent) konnten den Monat mit einem Plus gegenüber Oktober 2019 abschließen. Bei den Verbrauchsgütern (−13 Prozent) konnte das Plus im Inland (+2 Prozent) die rückläufigen Auslandsbestellungen (−21 Prozent) nicht kompensieren. (IT.NRW)

(408 / 20) Düsseldorf, den 3. Dezember 2020

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