NRW-Industrienachfrage war im September um sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor

Dienstag, 3. November 2020

NRW-Industrienachfrage war im September um sechs Prozent höher als ein Jahr zuvor

Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im September 2020 preisbereinigt um sechs Prozent höher als im September 2019 und erreichten einen Indexwert von 96,3 Punkten.

Düsseldorf (IT.NRW). Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im September 2020 preisbereinigt um sechs Prozent höher als im September 2019 und erreichten einen Indexwert von 96,3 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stiegen die Inlands- und Auslandsbestellungen um sechs Prozent.

Veränderung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe NRWs
im September 2020 im Vergleich zum September 2019
Produzenten von … insgesamt Inland Ausland
in Prozent
  Vorleistungsgütern +7 +6 +7
  Investitionsgütern +2 +5 +1
  Gebrauchsgütern +12 −2 +22
  Verbrauchsgütern +15 +7 +21
Insgesamt +6 +6 +6
  • Tabellarische Daten der Grafik
Auftragseingangsindex in der NRW-Industrie
Monat Veränderung zum Vorjahresmonat in Prozent Indexstand 2015 = 100
*) vorläufige Ergebnisse
September 2019 −5,0 91,0
Oktober 2019 −7,6 98,8
November 2019 −9,2 94,0
Dezember 2019 −4,8 84,7
Januar 2020 −5,2 104,3
Februar 2020 +0,4 98,7
März 2020 −8,1 97,7
April 2020 −29,6 69,8
Mai 2020 −25,3 73,4
Juni 2020 −3,0 91,2
Juli 2020 −7,4 93,6
August 2020 −5,0 81,1
September 2020*) +5,8*) 96,3

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage im September in allen vier Produktionsbereichen positiv: Die Hersteller von Verbrauchsgütern verzeichneten mit einem Zuwachs von 15 Prozent das höchste Plus. Im Bereich der Gebrauchsgüter führte das gute Auslandsgeschäft (+22 Prozent) zu einem Plus von zwölf Prozent und konnte damit den Rückgang (−2 Prozent) bei den Inlandsbestellungen mehr als kompensieren. Im Bereich der Vorleistungsgüter stieg die Nachfrage um sieben Prozent und im Investitionsgüterbereich um zwei Prozent. (IT.NRW)

(359 / 20) Düsseldorf, den 3. November 2020

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 358 / 20

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