NRW-Industrieproduktion im August 2021 nahezu auf Vorjahresniveau

Montag, 4. Oktober 2021

NRW-Industrieproduktion im August 2021 nahezu auf Vorjahresniveau

Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe erreichte im August 2021 nach vorläufigen Ergebnissen einen Indexwert von 87,3 Punkten und war damit um 0,2 Prozent höher als im August 2020.

Düsseldorf (IT.NRW). Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte im August 2021 nach vorläufigen Ergebnissen einen Indexwert von 87,3 Punkten (Basisjahr 2015 = 100, arbeitstäglich bereinigt) und war damit um 0,2 Prozent höher als im August 2020. Im Vergleich zu August 2019 war der Wert jedoch um 4,5 Prozent niedriger. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat die Produktionsleistung gegenüber dem Vormonat (Juli 2021) – nach Saisonbereinigung – um 2,1 Prozent abgenommen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Produktionsindex in der NRW-Industrie
Monat Veränderung zum Vorjahresmonat
in Prozent
Indexstand
2015 = 100
August 2019 −0,8 91,4
September 2019 −4,2 100,4
Oktober 2019 −2,7 99,2
November 2019 +0,6 104,9
Dezember 2019 −6,5 93,4
Januar 2020 −3,8 93,3
Februar 2020 −2,8 100,5
März 2020 −6,7 97,9
April 2020 −19,4 84,5
Mai 2020 −15,2 87,9
Juni 2020 −16,1 91,8
Juli 2020 −10,4 84,3
August 2020 −4,7 87,1
September 2020 −5,8 94,6
Oktober 2020 −3,7 95,5
November 2020 −2,2 102,6
Dezember 2020 −3,5 90,1
Januar 2021 +2,8 95,9
Februar 2021 −3,9 96,6
März 2021 +4,6 102,4
April 2021 +21,5 102,7
Mai 2021 +18,0 103,7
Juni 2021 +10,0 101,0
Juli 2021 +9,4 92,2
August 2021 +0,2 87,3

Im Vergleich zum Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats entwickelte sich die Produktion im August 2021 in drei von vier Bereichen rückläufig: Der Output an Gebrauchsgütern sank um 10,9 Prozent, der von Verbrauchsgütern um 3,2 Prozent. Die Hersteller von Investitionsgütern meldeten gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 2,3 Prozent. Lediglich die Produzenten von Vorleistungsgütern erreichten ein Plus von 3,1 Prozent.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass es in der aktuellen Corona-Krise – insbesondere in den Lockdownphasen – zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats- und Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird ab Berichtsmonat März 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.

(389 / 21) Düsseldorf, den 4. Oktober 2021

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