NRW-Industrieproduktion im November 2021 um 5,0 Prozent gesunken

Mittwoch, 5. Januar 2022

NRW-Industrieproduktion im November 2021 um 5,0 Prozent gesunken

Der Produktionsindex in der NRW-Industrie war im November 2021 um 5,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor und um 7,1 Prozent niedriger als zwei Jahre zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte im November 2021 nach vorläufigen Ergebnissen einen Indexwert von 97,5 Punkten (Basisjahr 2015 = 100, arbeitstäglich bereinigt) und war um 5,0 Prozent niedriger als im November 2020. Gegenüber November 2019 war der Wert um 7,1 Prozent niedriger. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat die Produktionsleistung im November 2021 gegenüber dem Vormonat (Oktober 2021) – nach Saisonbereinigung – um 0,9 Prozent abgenommen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Produktionsindex in der NRW-Industrie
Monat Veränderung zum Vorjahresmonat
in Prozent
Indexstand
2015 = 100
November 2019 +0,6 104,9
Dezember 2019 −6,5 93,4
Januar 2020 −3,8 93,3
Februar 2020 −2,8 100,5
März 2020 −6,7 97,9
April 2020 −19,4 84,5
Mai 2020 −15,2 87,9
Juni 2020 −16,1 91,8
Juli 2020 −10,4 84,3
August 2020 −4,7 87,1
September 2020 −5,8 94,6
Oktober 2020 −3,7 95,5
November 2020 −2,2 102,6
Dezember 2020 −3,5 90,1
Januar 2021 +2,8 95,9
Februar 2021 −3,9 96,6
März 2021 +4,6 102,4
April 2021 +21,5 102,7
Mai 2021 +18,0 103,7
Juni 2021 +10,0 101,0
Juli 2021 +12,9 95,2
August 2021 −2,0 85,4
September 2021 −1,3 93,4
Oktober 2021 −0,7 94,8
November 2021 −5,0 97,5

Im Vergleich zum Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats sank die Produktion im November 2021 in allen Bereichen: Der Output von Investitionsgütern sank um 7,9 Prozent und der von Gebrauchs- und Vorleistungsgütern jeweils um 4,9 Prozent. Die Hersteller von Verbrauchsgütern meldeten ein Minus von 3,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresergebnis.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass es in der aktuellen Corona-Krise – insbesondere in den Lockdownphasen – zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats- und Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird ab Berichtsmonat März 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.

(4 / 22) Düsseldorf, den 5. Januar 2022

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