NRW-Inflationsrate liegt im Juli 2025 bei 1,8 %
Düsseldorf (IT.NRW). Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im Juli 2025 bei 1,8 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Juni 2025) um 0,2 %.
| Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen – Veränderungen in Prozent – | ||
|---|---|---|
| Monat | Monatsabstand | Jahresabstand |
| Juli 2024 | +0,3 | +2,3 |
| August 2024 | −0,1 | +1,7 |
| September 2024 | ±0 | +1,5 |
| Oktober 2024 | +0,3 | +2,0 |
| November 2024 | −0,3 | +1,9 |
| Dezember 2024 | +0,5 | +2,5 |
| Januar 2025 | −0,1 | +2,0 |
| Februar 2025 | +0,4 | +1,9 |
| März 2025 | +0,3 | +1,9 |
| April 2025 | +0,4 | +1,8 |
| Mai 2025 | +0,2 | +2,0 |
| Juni 2025 | −0,1 | +1,8 |
| Juli 2025*) | +0,2 | +1,8 |
| *) vorläufige Ergebnisse; (Basis 2020 = 100) | ||
Vorjahresvergleich: Preise für Obst um 10,3 % gestiegen
Zwischen Juli 2024 und Juli 2025 stiegen u. a. die Preise für Obst um 10,3 %, darunter beispielsweise Zitrusfrüchte (+23,4 %) sowie Pfirsiche, Kirschen oder anderes Stein-/Kernobst (+21,8 %). Die Preise für Bohnenkaffee zogen um 21,6 %, die für Pralinen um 20,6 % und die für Schokoladentafeln um 16,4 % an. Der Preis für die stationäre Pflege stieg u. a. für gesetzlich Versicherte um 5,8 %. Dies steht auch im Zusammenhang mit der jährlichen Rentenanpassung wodurch die zu zahlenden Eigenanteile gestiegen sind.
Die Energiepreise wirken nach wie vor preisdämpfend auf die Inflation: So sanken diese im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 2,2 %: Dabei wurden Haushaltsenergien um 0,3 % und Kraftstoffe um 5,2 % günstiger angeboten.
Vormonatsvergleich: Paprika um 8,6 % günstiger als im Juni 2025
Zwischen Juni 2025 und Juli 2025 sanken z. B. die Preise für Bekleidung: Bekleidung für Kinder wurde 4,2 % sowie für Damen und Herren jeweils 3,7 % günstiger angeboten. Im Bereich der Nahrungsmittel verzeichnete u. a. Butter einen Preisrückgang (−3,5 %). Gemüse wurde um durchschnittlich 1,8 % günstiger angeboten, insbesondere Paprika (−8,6 %) sowie Kopf-/Eisbergsalat (−5,6 %). Gleichzeitig verteuerten sich beispielsweise Gurken um 9,4 %, Äpfel um 4,6 % und Hartkäse um 3,7 %. Ebenso wurden Fitnessgeräte binnen Monatsfrist um 3,8 % teurer.
Methodische Hinweise
Diese Pressemitteilung zur Entwicklung der Verbraucherpreise in NRW ist auf Basis vorläufiger Ergebnisse erstellt. Die endgültigen Ergebnisse für den Berichtsmonat Juli 2025 werden voraussichtlich am 06. August 2025 veröffentlicht. Diese können in der Landesdatenbank NRW abgerufen werden.
Grundlage für diese Pressemitteilung ist der Verbraucherpreisindex (Basisjahr 2020 = 100). Die Daten stammen aus den monatlichen Preiserhebungen der Statistischen Ämter, auf deren Basis der Verbraucherpreisindex monatlich fortgeschrieben wird. Für Auswertungen können verschiedene Zeiträume betrachtet werden: Übliche Vergleiche sind die prozentualen Veränderungen zum Vorjahresmonat (z. B. Januar 2025 mit Januar 2024) oder zwischen zwei aufeinander folgenden Monaten (z. B. Februar 2025 mit Januar 2025). Nach Vorliegen der Dezemberergebnisse wird darüber hinaus der Jahresdurchschnittswert berechnet. Auf Grundlage dieses Durchschnitts kann die Preisentwicklung verschiedener Jahre miteinander verglichen werden (z. B. zwischen den Jahren 2020 und 2024).
Eine Tabellenübersicht der vorläufigen und endgültige Monats- und Jahresergebnisse zur Entwicklung der Verbraucherpreise nach Hauptgruppen (2- bis 4-Steller) in Nordrhein-Westfalen finden Sie in der Landesdatenbank NRW.
Weitere Informationen und methodische Erläuterungen zum Verbraucherpreisindex.
Über IT.NRW
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(220 / 25) Düsseldorf, den 31. Juli 2025