NRW: Investitionstätigkeit war 2012 um 2,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Montag, 1. Juni 2015

NRW: Investitionstätigkeit war 2012 um 2,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Die Investitionen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft in neue Anlagen waren im Jahr 2012 nach jetzt vorliegenden Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder preisbereinigt um 2,9 Prozent niedriger als 2011

Düsseldorf (IT.NRW). Die Investitionen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft in neue Anlagen waren im Jahr 2012 nach jetzt vorliegenden Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder” preisbereinigt um 2,9 Prozent niedriger als 2011. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, belief sich das gesamtwirtschaftliche Investitionsvolumen in jeweiligen Preisen damit auf 92,8 Milliarden Euro. Die Entwicklung der Investitionstätigkeit in Nordrhein-Westfalen lag unter dem Bundesdurchschnitt (preisbereinigt: -0,7 Prozent).

Zwischen 2011 und 2012 war bei den Investitionen in neue Ausrüstungen ein Rückgang um 6,3 Prozent zu verzeichnen; hierzu zählen z. B. Investitionen in neue Maschinen, maschinelle Anlagen, Fahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Einen Zuwachs ermittelten die Statistiker bei den Investitionen in neue Bauten (+1,5 Prozent).

Bei der Investitionstätigkeit der NRW-Unternehmen gab es auch im Jahr 2012 branchenspezifische Unterschiede: Zuwächse ermittelten die Statistiker im Verarbeitenden Gewerbe im Bereich Ausrüstungen (+14,7 Prozent) und Bauten (+17,6 Prozent). Im Dienstleistungssektor waren die Anlageinvestitionen in Ausrüstungen (-14,1 Prozent) hingegen niedriger als 2011, während das Investitionsvolumen in neue Bauten hier um 0,8 Prozent höher war als ein Jahr zuvor.

Der Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder veröffentlicht erstmals Ergebnisse zu den Bruttoanlageinvestitionen im Rahmen der Revision 2014. Miteinbezogen wurden nun auch Angaben zu Forschung und Entwicklung sowie militärische Waffen als Investition. Weitere methodische Hinweise zu den aktuellen Daten finden Sie hier. (IT.NRW)

(133 / 15) Düsseldorf, den 01. Juni 2015

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