NRW: Jede neunte binationale Partnerschaft mit türkischem Partner

Mittwoch, 21. Dezember 2016

NRW: Jede neunte binationale Partnerschaft mit türkischem Partner

Im Jahr 2014 gab es in Nordrhein-Westfalen 217 300 binationale Partnerschaften.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2014 gab es in Nordrhein-Westfalen 217 300 binationale Partnerschaften. Das sind Partnerschaften zwischen einer Person ohne Migrationshintergrund und einem im Erwachsenenalter Zugezogenen mit Migrationshintergrund. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, wurden solche Partnerschaften am häufigsten mit Personen aus der Türkei (11,6 Prozent der Fälle) und Polen (9,5 Prozent) geschlossen. Binationale Beziehungen bestanden vielfach auch mit Partnerinnen/Partnern aus den westeuropäischen Ländern Niederlande, Italien, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Österreich oder Spanien (zusammen: 22,9 Prozent). Deutsche Männer gingen häufiger eine Beziehung mit einer Ausländerin ein als deutsche Frauen mit einem Ausländer: In 56,5 Prozent der binationalen Partnerschaften war der zugewanderte Lebensgefährte weiblich.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Binationale Partnerschaften und Paare mit
Migrationshintergrund in Nordrhein–Westfalen 2014*)
Herkunftsland1) Binationale Partnerschaften Paare mit Migrationshintergrund
Anteile an der jeweiligen Grundgesamtheit
*) Ergebnisse des Mikrozensus
1) der Partnerin bzw. des Partners mit Migrationshintergrund
Spanien 2,0 % 0,7 %
Österreich 2,7 % 0,3 %
Marokko 2,7 % 1,7 %
Thailand 2,9 % 0,0 %
Frankreich 3,0 % 0,1 %
Russische Föderation 3,3 % 9,6 %
Vereinigtes Königsreich 3,6 % 0,3 %
Italien 5,5 % 3,6 %
Niederlande 5,9 % 1,2 %
Polen 9,5 % 14,7 %
Türkei 11,6 % 23,2 %

Binationalen Paare unterschieden sich in ihrer Zusammensetzung von den 766 500 Paaren, in denen beide Partner einen Migrationshintergrund hatten. Diesen stammten mit 23,2 Prozent wesentlich häufiger aus der Türkei; Polen (14,7 Prozent) und die Russische Föderation (9,6 Prozent) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die westeuropäischen Länder spielten dagegen bei diesen Partnerschaften kaum eine Rolle.

(333 / 16) Düsseldorf, den 21. Dezember 2016

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